Stockholm war eine Reise wert

02.07.2008 20:26 Von: Wolfgang Kaiser & pico

Nicole Schütz und Harald Dönigius beim Stockholm-Marathon

Stockholm war eine Reise wert

 

Unsere Marathonis Nicole Schütz und Harald Dönigus trafen sich am 30. Mai in Stockholm, um sich zuerst die wunderschöne Hauptstadt Schwedens anzuschauen. Insbesondere bei der zweistündigen Bootstour konnten sie die vielen Sehenswürdigkeiten der skandinavischen Metropole kennen lernen und das bei schönstem Sommerwetter. Der Bummel durch die Altstadt war ebenfalls ein Erlebnis. Umgeben von Touristen aus Europa und einigen anderen Teilen dieser Welt bekamen sie vorab einen Eindruck von der Internationalität des 30. Stock- holm-Marathons am Folgetag. Die Stadt machte sie neugierig, beim Marathon noch mehr davon laufend zu erleben.

Am 31. Mai trafen sich die Marathonis im Stadion zur Kleiderabgabe, um sich dann gegen 13.30 Uhr auf den Weg zum Startbereich und zu den entsprechenden Startblöcken zu machen. Die meisten Starter suchten sich dort einen Platz im Schatten; denn 25° C war nicht die gewünschte Idealtemperatur für den Lauf. Bevor um 14.00 Uhr der Startschuss fiel, wurden die Läufer aus den verschiedensten Ländern begrüßt. Außerdem konnte man am Startnummernaufdruck die entsprechende Landesflagge erkennen und die Internationalität des Marathons erahnen. An einigen Verpflegungsstellen hatte man dann auch Schwierigkeiten, die Bezeichnungen ins Deutsche zu übersetzen. Man musste dann anhalten, um zu erkennen, dass hier Energieriegel, Traubenzucker, Bouillon oder Salzgurken gereicht wurden.

Das leicht anspruchsvolle Streckenprofil und insbesondere die Västerbron-Brücke bei km 12 und km 34 waren für Läufer aus dem Odenwald mehr Ansporn als Schwierigkeit. Die Stimmung an der Strecke war erfreulich gut. Als Besonderheiten zur Läufermotivation sind eine gemischte Gymnastikgruppe und sehr hellbraune schwedische Sambatänzerinnen zu nennen. Außerdem war die 2. Runde durch die Streckenvariante königliche Gärten für die Marathonis angenehmer. So wurde man mehr oder weniger gut durch die beiden Stadtrunden “getragen“.

Der Einlauf ins altehrwürdige Olympiastadion war wohl die Krönung des Laufes, der Clou war aber die perfekte Organisation danach. Durch einen Korridor wurde man zur Zwangsabgabe des Leihchips und zum Empfang des Finishershirts geführt. Erst danach war man wieder frei, die reichlich vorhande kostenlose Versorgung mit Essen und Getränken zu nutzen, um die geleerten Depots wieder aufzufüllen.

Nach einem weiteren Altstadtbummel am Sonntagmorgen und dem Besuch beim Pfarrfamilienfest der deutschen evangelischen Gemeinde in Stockholm wurde am Nachmittag gut gelaunt die Rückreise angetreten.

Stockholm ist eine Reise wert, entweder mit oder ohne Marathon.

 

 

 

 

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