Sommerzeit auch Wettkampfzeit

18.08.2010 14:59 Von: Wolfgang Kaiser & pico

Altheim, Dresden, Hausen, Dieburg, Mossautal_Güttersbach und der Gebirtsmarathon in Immenstadt/Allgäu waren die Wettkampfstätten, bei denen der TVG auch am Start war.

Sommerzeit – auch Wettkampfzeit



So unterschiedlich das Wetter des diesjährigen Sommers sich zeigte, so verschieden waren auch die Wettkämpfe, an denen Aktive des TVs teilnahmen. Echtes Afrikawetter beim Spitz-Älthemer-Volkslauf, der 29. Auflage dieses beliebten Klassikers, was alleine die Teilnehmerzahl von 440 bei Halbmarathon und 10 KM belegte. Timo Grub sicherte sich als Lokalmatador mit 1:16 auf der HM-Strecke seinen 4. Heimsieg. Claudia Schimpf startete für Umstadt. Die sonntägliche 10 KM-Strecke war für Gregor Köbler als 8. Einläufer für einen 2. Platz in der AK bei 38 Minuten gut. Gregor Kranich benötigte rund 10 Minuten länger, Jürgen Seibold begnügte sich mit der 5 KM-Strecke. Aus dem fernen Dresden kommt von unserem Harald Wagner, mittlerweile dort lebenden aber vielen Lauftrefflern noch wohlbekannt, der natürlich herzlich grüßen lässt, die Nachricht über die erfolgreiche Teilnahme an den Sächsischen Seniorenmeisterschaften (Landesmeisterschaft). Bei den 1500 m hat er in der AK M 75 in 7:16 den ersten Platz erreicht. Den Sieg beim 5 KM-Lauf musste er einem um 1 Jahr jüngeren Chemnitzer überlassen, war dann aber mit 25 Minuten mit dem 2. Platz sichtlich zufrieden. Harald, herzlichen Glückwunsch vom Lauftreff Umstadt, dessen Trikot du viele Jahre erfolgreich getragen hast und wir hoffen, dich beim diesjährigen Jubiläums-Wald- und Hügellauf als Ehrengast begrüßen zu dürfen ! Der Hausener Waldlauf mit der 2 Runden-Halbmarathonstrecke war Ziel von Jörg Drechsler, der mit 1:38 finishte. Der Dieburger Stadtlauf mit seinen 5 Runden in der Innenstadt, noch im Zeichen der Fußball-WM, forderte mit seinen 36° C von den LäuferInnen den letzten Tropfen. Für den TV waren hier erfolgreich am Start: Jörg Drechsler, Gregor Kranich und Claudia Schimpf. Der 19. Roßdorfer Ortskernlauf im Rahmen des Lang-Lauf-Cups war diesjahr mit 460 Startern wieder gut frequentiert. Sieger war hier wieder Timo Grub. Unser für den TV startender Gregor Köbler finishte mit 36:41 als Dreizehnter. Natürlich standen auch Landschaftsläufe wieder im Fokus der Läufer. So Jürgen Seibold, der die 10,5 KM anspruchsvolle Waldstrecke von Mossautal-Güttersbach in seiner AK 65 unter 1 Stunde packte, Gunter Schimpf startete auf der 2 Runden-Halbmarathonstrecke. Als Krönung der Wettkämpfe, sowohl von den Höhenmetern als auch vom Gesamtanspruch, kann wohl der 20. Gebirgsmarathon Immenstadt im Allgäu bezeichnet werden. Der Start zu dem eigenwilligen und urigen Berglauf war bis wenige Stunden vor dem Startschuss unsicher. Mehrtägiger Starkregen hatten im Oberallgäu nicht nur zu Überflutungen im Tal geführt, sondern auch die Berghänge in glitschige Rutschbahnen verwandelt. Doch rechtzeitig zu Gebirgsmarathon klarte das Wetter auf und ca. 120 Teilnehmer, darunter auch unser Langstrecker und Ultraläufer Klaus Meisel, konnten sich auf den Weg zu einem eindrucksvollen Laufabenteuer begeben. Einzigartig auch der Streckenverlauf von Immenstadt über den Gratweg der Nagelfluhkette über die fünf Gipfel (Sederer, Buralkopf, Gründlaskopf, Rindalphorn, Hochgrat) und zurück, dazwischen tiefe, teilweise steile Täler und entlang dem schmalen Gratweg mit einer phantastischen Aussicht auf die Alpen. Zu guter Letzt mussten die Läufer nach dem 38. KM erstmalig auch noch bis zur Bergstation des Mittagbergs mit zusätzlichen 500 Höhenmetern laufen, so dass neben der Marathondistanz von 42,195 KM noch insgesamt 3000 Höhenmeter zu bewältigen waren. Einige Passagen mussten geklettert werden, ausgesetzte Stellen waren aber mit Seilen gesichert. Leicht lädiert, aber überglücklich erreichte Klaus Meisel als fünfter seiner AK das Ziel. Dass nicht alle Starter das Ziel erreichten, kann auch als Beleg dafür herhalten, dass man sich in der Umstädter Hügellandschaft gut auf einen solchen Bergmarathon vorbereiten kann. Noch 15 Minuten nach dem Zieleinlauf erklärte Klaus, dass er sich so einen Lauf nie mehr zumuten wolle. In der Zwischenzeit motiviert er bereits andere UmstädterInnen, im nächsten Jahr mitzulaufen.

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