Langstrecken dominieren

25.03.2016 21:51 Von: Wolfgang Kaiser

Bald ist es geschafft, das erste Vierteljahr. Für die LäuferInnen oft hartes Brot, sich zu den Trainingszeiten aufzuraffen um dem Wetter Paroli zu  bieten. Wenn man dann zurück ist, macht sich dann im Körper eine gewisse Zufriedenheit breit, die einem signalisiert „Ey – du hast den inneren Schweinehund besiegt, gut warste“. Ja das ist schön, wenn so mit einem gesprochen wird ! Und die erwachende und in den Startlöchern stehende Natur will dann später mit tollen Lauferlebnissen begleiten.  

Die ersten Monate des Jahres waren trotz mancher Widrigkeiten kein Grund, sich nicht anspruchsvolleren Laufherausforderungen zu stellen, wie sich wieder zeigte. Obligatorisch war die Teilnahme an den Freundschaftsläufen der TVs Hergershausen und Groß-Zimmern, wenn auch diesjahr nur mit kleiner Läuferdelegation aus Umstadt. Jürgen Wilferth und Torsten May waren die Lauftreffler auf der 30 KM-Strecke von Hergershausen nach Eisenbach.

Klaus Mikosch meisterte mit zahlreichen Langstrecken die Tour von Sachsenhausen nach Zimmern. Ein guter Abschluss für seinen Rodgau-50er, den er mit 5:28 Stunden finishte. Von 958 Startern war er als 629. im Ziel, rechtzeitig vor dem einsetzenden Regen.

Für Mathias Horn standen mehrere 10 KM-Strecken im Rahmen der Winterlaufserien im Fokus. 


Für Ultraläufer Jörg Drechsler  ging es ohne Leerlauf ins neue Jahr. Seine 2016er Bilanz per Anfang März: 5 Marathons incl. Ultras, begonnen mit einem Inselmarathon bei Hamburg. Nach zwölf Runden auf der Elbinsel Klakhofe begleitet von Starkregen und teilweisem Glatteis konnte er sich in 4:19h den AK-Sieg erlaufen. In der Niederlausitz bot sich ihm dann ein Hallenmarathon auf einer 250m-Bahn mit Steilkurven an. Nach 169 Runden erreichte Jörg das Ziel. Zehn Stunden später standen dann 200 Hallenrunden an, was einer 50 KM-Strecke entsprach. Den vorherigen Lauf noch nicht ganz verdaut, ließ er es lockerer angehen und war dann nach 5:48h im Ziel. Bei beiden Läufen gab es insgesamt 112 Starter, jedoch nur fünf, die sich für beide Strecken entschieden. Lauf Nr. 4 folgte an der Nordsee. Der Biikefeuer-Ultra führte mit 46,3 KM als Pendelstrecke sechsmal vom Festland zur Hamburger Hallig. Starker Regen und Sturm ließen nur eine Zeit von knapp fünf Stunden zu. Neuestes Abenteuer war dann sein Silberseemarathon bei Worms. Acht Runden um den See auf teilweiser schlechter Strecke brachten Jörg nach 4:15h den Gesamt-5. Platz und den 2. Platz in der Altersklasse. 

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