Läufe mit gewissem Anspruch

26.06.2016 16:29 Von: Wolfgang Kaiser

Klaus Mikosch beim Brüder-Grimm-Lauf

Mathias Horn beim Wartturmlauf

Umstädter Aktivisten haben doch einen gewissen Faible für Wettkämpfe mit anspruchsvollem Profil, wie in den Monaten Mai und Juni festzustellen war.

Da war gleich Jörg Drechsler mit einem Knaller über 111 KM bei 2500 Höhenmetern. Dieser „Höllenlauf“ im Sauerland mit knapp 50 Startern beinhaltete mehrere Skihänge, sogar der Kahle Asten war zweimal zu bezwingen. Gewitter, Regen und Hagel begleiteten Jörg nach 14:46 Std. ins Ziel, der dritte AK-Platz war ihm sicher. Zwanzig Läufer mussten vorzeitig aufgeben.

Den Klassiker an der Bergstraße, den 20 KM Melibokuslauf, ließ sich Gregor Köbler nicht entgehen. Auch wenn er mit seinem den Witterungsbedingungen unangepasstem Schuhwerk haderte, konnte er in 1:22:38 Std. als Gesamtvierter den AK-Sieg erringen.

Permanenter Regen und ab 400 Höhenmetern Nebel begleiteten das gesamte Rennen. Den landschaftlich wunderschönen und anspruchsvollen Brüder-Grimm-Lauf bewältigte Klaus Mikosch diesjahr als einziger Lauftreffler. Der Etappenlauf von Hanau nach Steinau a.d. Straße sammelt insgesamt 82 Kilometer. Freitag abends, Samstag morgens und abends und das Gleiche nochmal am Sonntag sind die Anstrengung wert. Die Märchenfiguren der einzelnen Etappen, Rotkäppchen, Dornröschen, Schneewittchen, Frau Holle sowie Hänsel und Gretel führten Klaus über Waldwege, dichten Tann, Feld- und Wiesenwege sicher ins Ziel, dem Historischen Marktplatz in Steinau, das er ineiner Gesamtzeit von 7:59:39 Std. erreichte. Die Zeitverbesserung  einer halben Stunde gegenüber dem Vorjahr erfüllte ihn mit besonderem Stolz. Auch

Mathias Horn freute sich über seine Zeitverbesserung von über fünf Minuten beim Schaafheimer Wartturmlauf. Über die Wendeschleife bei Mosbach wird erneut die Anhöhe zum Wartturm erklommen, bis das Ziel in Schaafheim mit dem Molkereifest winkt.

Weniger hügelig ließ es Jörg Drechsler nochmal beim Würzburg-Marathon angehen. Hier waren 371 Marathons am Start. Zwei schöne Runden mit Start und Ziel am Congress-Zentrum führten entlang des Mains zur Innenstadt und brachten Jörg mit 3:31 Std. ins Ziel.  

 

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