Harald Dönigius meistert Lausanne-Marathon

05.01.2010 05:04 Von: Wolfgang Kaiser & pico

Wenn es schön ist, ...darf man aufhören. Für seinen letzten Marathon hatte sich unser Aktiver Harald Dönigus den Lausanne-Marathon ausgesucht

Wenn es schön ist, ...

darf man aufhören. Für seinen letzten Marathon hatte sich unser Aktiver Harald Dönigus den Lausanne-Marathon ausgesucht. Dieser ist nicht nur der bedeutendste Marathon der Romandie, sondern auch der älteste Marathon der Schweiz. Die malerische Strecke mit Blick entweder auf den Genfer See oder auf der anderen Straßenseite die Weinberge mit herbstlich gefärbtem Laub kann man bei dieser Wendepunktstrecke zwei Mal genießen. Auch den herrlichen Anblick auf den französischen Teil der Alpen bekommt man normalerweise geboten. Leider waren am Wettkampftag See und Berge etwas im Dunst verhüll. Wenn man diesen Anblick aber schon tags zuvor genießen konnte, blieb Zeit, um sich auf den Lauf und die Zuschauer zu konzentrieren.

 

In dieser Region der Schweiz spricht die Bevölkerung nicht nur Französisch, die Leute verhalten sich auch wie Franzosen. In allen Orten, durch die Marathonstrecke führte, feierten die Menschen mit Wein, Gebäck usw. Auch Läufer konnten sich bedienen. Außerdem spielten Bands, Orchester und ein Alleinunterhalter flotte Rhythmen. An Beifall, Applaus und Anfeuerungsrufen wurde nicht gespart. Die mit Vornamen versehenen Startnummern waren dabei sehr hilfreich. Einfach sagenhaft, wenn man persönlich angefeuert wird. Es war schon riesig, dass es sich bei diesem Marathon um eine Wendepunktstrecke handelte und man sich an der wunderbare Atmosphäre zwei Mal erfreuen konnte. Schön war es auch, als ein deutscher Mitarbeiter von Merck-Lausanne den TV-Lauftreff-Aufdruck auf dem T-Shirt erblickte und man sich laufender Weise einige hundert Meter unterhalten konnte. Einmalig auch das Zuschauerspalier auf den letzten 1000 Metern. Soviel Enthusiasmus von Schweizern konnte man nicht erwarten. Alle Strapazen waren vergessen. Mit diesen bleibenden Eindrücken hört man gerne auf.

Zur Vorbereitung auf den Marathon lief Harald Dönigus auch beim Volkslauf in Pohlheim mit. Auch bei diesem Wettkampf, der über 30 km führte, war der TV-Lauftreff-Aufdruck auf dem T-Shirt Ursache für eine nette Unterhaltung. Diesmal über 4 km. Eine jüngere Dame war diesmal die Gesprächspartnerin. Als geborene Umstädterin, die es nach Oberhessen verschlagen hat, hatte sie natürlich viele Fragen. Es gibt Wichtigeres als schnelle Zeiten. Wenn man (frau) langsamer läuft, kann man einfach mehr erleben.


 

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