Erste Ergebnisse der Laufsaison 2009

03.05.2009 19:07 Von: Wolfgang Kaiser & pico


Erste Ergebnisse der Laufsaison 2009

Die kalte Jahreszeit ist passé, Zeit- und Lauftreffumstellung auf den Hainrich gelungen und der neue Laufanfängerkurs im Forst hat mit 13 Personen begonnen. Zeit daher, von den bisherigen Lauf- und Wettkampfaktivitäten zu berichten. Für den Freundschaftslauf von Hergershausen nach Eisenbach mit 30 Kilometern konnten sich diesjahr nur drei Langstreckler entscheiden. Es waren Thorsten Spatar, Peter Wallisch und Torsten May. Zwei 10KM Formtests unterzog sich dann Thorsten Spatar bei der Winterlaufserie in Jügesheim, während Thomas Tichai wieder die Laufserie in Lorsbach bevorzugte. Hier gilt keine Zeitnahme, hier ist die aus verschiedenen Taunusläufen kumulierte KM-Leistung der Maßstab, wobei für Thomas bei  100KM der Pokal ausschlaggebend war. Eschollbrücken, wo auch der 50KM Ultra angeboten wird, war für Harald Dönigus Startziel. Ihm reichte jedoch die 25KM-Strecke. Ein weiterer Klassiker ist der Anfang März in Frankfurt startende Halbmarathon. Die Lufthansa ist derzeit Veranstalter dieses von 2.822 Finishern angenommenen Frühjahrsenvents, das bei morgendlichen 7 Grad seinen Kurs zum Eschenheimer Turm, einmal um die City und am Main entlang wieder zum Nordwestzentrum führte. Hier waren Martin Remer und Christian Geisler in Vorbereitung und Standortbestimmung zu ihrem Hamburg-Marathon erfolgreich am Start. Am Karfreitag war nochmals Gelegenheit, die auch schon seit Jahren vom Lauftreff ausgesuchte Strecke von Sachsenhausen nach Umstadt zu laufen. Das Duo Torsten May und Christian Geisler waren hier unterwegs, immerhin stolze 36 Kilometer. Ein Event der besonderen Art in Sachen Laufen ist der „Strongman-Run“ von  Fisherman´s Friend. Es ist ein 2-Runden Hindernislauf à 9 KM mit über 7700 Startern, unter ihnen Thomas Tichai, der bekanntlich auch immer für einen Knaller zu haben ist. Er berichtet von 32 Hindernissen, darunter z.B. auf Strohballen 10 Meter hohe Gebäude überqueren, tiefe Schlammlöcher zu durchwaten oder zu durchschwimmen, eine mit Autoreifen ausgelegte Strecke zu packen, Hügel mit 45° Steigung zu erklimmen (die gibt es selbst im Umstädter Wald nicht), wobei erhebliche Verletzungsgefahr beim Abspringen von z.T. 2-3m hohen Hindernissen bestand. Für Viele war dies eine Gruppen-Gaudi, was durch die spektakulären Verkleidungen und Kostüme ein riesiges Spektakel wurde. Die Teilnehmer waren jedoch im Schnitt wesentlich jünger, als bei anderen Marathon- oder Ultraevents, vermutlich wegen der Verletzungsgefahr, denn während des Laufs waren in 10-minütigem Abstand immer wieder die Martinshörner zu hören. Wer Lust auf mehr Info hat, kann sich in verschiedenen Internetportalen Bilder ansehen. Ja, was es nicht alles gibt ! Weniger spektakulär aber recht anspruchsvoll ist der Heidelberger Halbmarathon. Ein Stadt-Landschaftlauf mit 3000 Startern, der an einem Tag ausgebucht ist. 6 Kilometer erst flach durch Heidelberg,  über die Alte Neckarbrücke dann hoch den Philosophenweg  mit steilen Ab- und Aufgängen durch den Wald, bei Schlierbach über den Neckar und zurück hoch über das Schloss wieder zur darunter liegenden Altstadt mit Zieleinlauf in der Fußgängerzone – die Stecke fast komplett gesäumt von begeisterten Applaudierern. .Wolfgang Kaiser gönnte sich wieder dieses Erlebnis.                                                                                                        
                                           
                                           
                   

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