Aktuelles der Herbstwettkämpfe

23.10.2008 05:46 Von: Wolfgang Kaiser & pico

Kurt Nelius beim Jungfraumarathon und dem Berliner Havellauf Christian Geissler verfolgt Haile Gebreselassie beim Berlin-Marathon TVG beim Klein-Umstädter Winzerfestlauf Foto: Kurt Nelius beim Marathon

Aktuelles der Herbstwettkämpfe

 Aus Berlin berichtet Kurt Nelius vom Havellauf, einem schönen Landschaftslauf mit 14KM,  immer entlang des Havelseeufers, Start am Großen Wannsee zur Glienickerbrücke und zurück. Bei 700 TN war er in 57 Minuten im Ziel. Der Jungfraumarathon war sein nächstes Ziel – nur wollte sich ihm die Jungfrau nicht zeigen.  Vom Start in Interlaken bis zum Halbmarathonpunkt  in Lauterbrunnen schöner Sonnenschein. Nach dem beschwerlichen Aufstieg nach  Wengen wird man normal durch den Anblick des Dreigestirns Eiger, Jungfrau und Mönch schier erschlagen, doch nicht dergleichen, auch der Anstieg über die Eigerrampe verlief im Nebel –der Dudelsackbläser war nur schemenhaft zu erkennen-. So änderte sich auch im Ziel auf der Kleinen Scheideck nach gelaufenen 1800 Höhenmetern nichts. Für Kurt ein Debut und Anreiz auf einen weiteren Versuch in den nächsten Jahren mit der Hoffnung auf tolles Wetter, den davon lebt das Erlebnis „Alpinlauf“ .

Der Klein Umstädter Winzerfestlauf mit kühlen Temperaturen aber gutem Laufwetter war wieder Magnet für ca. 300 LäuferInnen, darunter eine beachtliche Anzahl TV-ler. Schnellster Umstädter war Richard Silakowski, für den TV startend, der die 8.600m 2-Rundenstrecke als Altersklassensieger in 33:41 meisterte. Zweiter seiner AK war Gregor Köbler mit 35:59  - es folgten  Martin Remer, Alex Marbach, Gregor Kranich, Siegfried  Hartleif und Hans-J. Wolter mit einem 2. Platz in seiner AK.

Auf der 4.300m-Strecke (1 Runde) war Thomas Tichai schnellster Umstädter mit 20:19, René Wallner mit einem 2.Platz in der AK folgte mit 21 Minuten. Beim Schülerlauf mit 1760m war Daniel Hild mit 6:39 Min. der schnellste TV-ler, gefolgt von Lena Schütz und Carloine Probsthain.

Einen guten Riecher hatte wohl Christian Geissler, als er sich zum Berlin-Marathon anmeldete. Zuversichtlich und gut trainiert machte er sich an den Start, entdeckte Haile Gebreselassie, konnte ihm dann aber nicht so folgen, denn der finishte in neuer Weltbestzeit in 2:03.59, sein zweiter Sieg in Berlin in Folge.  Christian war über seine beachtliche  Zeit von 3:30h  bestimmt nicht  traurig. Berlin, ein Riesenerlebnis, nicht nur der Marathon eine Reis wert – ein tolles Publikum an der Straße, nationale und internationale Stars am Start und „Du“ mitten drin……

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