TV Groß-Umstadt startet beim Samuraiturnier in Pfungstadt

12.03.06 14:26

Von: Torben Hoffmeister

Umstädter Judokas nehmen am Samuraiturnier in Pfungstadt teil.

Umstädter Judoka

v.l.n.r.: Markus, Torben, Jochen und Jörg

v.l.n.r.: Karim, Michael und Milenko

Als erstes mussten vormittags unsere drei U17 Kämpfer beim Samurai Tunier in Pfungstadt an den Start gehen. Mit dabei waren Milenko, Michael und Karim. Hierbei sicherte sich Michael eine hervorragende Bronzemedaille. Für ein solch stark besetztes Tunier eine wirklich beachtliche Leistung. Unser Pechvogel Milenko verletzte sich hingegen leider ein weiteres mal. Hierüber auch gute Besserung von der ganzen Judoabteilung! Hoffentlich kannst du bald wieder mitmachen.

Ab 15 Uhr durften dann die Herren auf die Tatami. Auch hier waren vier Kämpfer vom TV Groß-Umstadt am Start: Jörg Altmann (-90kg), Jochen Müller (-81kg), Markus Franz (-73kg) und Torben Hoffmeister (-73kg).

Als erster kämpfte Torben in der Geichtsklasse bis 73kg und gewann, etwas überraschend, in der ersten Runde gegen einen Danträger. Als nächstes war Markus an der Reihe, der wohl weniger Losglück hatte. Sein merklich stärkerer Gegner war zwar nicht zu besiegen, aber dennoch hat sich Markus achtbar verkauft. Nun folgten die ersten Kämpfe bis 90kg, bei denen Jörg am Start war. Zwar blieb er bei dem Samuraitunier ohne Erfolg aber dafür, dass er so lange nicht mehr gekämpft hat, war das wahrlich nicht schlecht.

Markus überzeugte als nächstes in der Trostrunde bis 73kg und fuhr seinen ersten Erfolg ein. Hingegen hatte Torben gegen einen höheren Danträger (Jochen konnte sich zwischen 2. und 3. Dan nicht festlegen ;)) das Nachsehen und durfte ebenfalls mit der Planung für die Trostrunde beginnen.

Nun durfte auch Jochen in das Geschehen eingreifen und gewann seinen ersten Kampf noch souverän. Danach folgten jedoch zwei Niederlagen, die aber aufgrund einer Leistenverletzung erträglich waren. ;)

Damit waren dann Markus und Torben die letzten zwei verblieben im Wettbewerb. Während Torben in einem sehr anstrengendem fünf Minuten Kampf gewann (ich kann das beurteilen, da ich es bin ;)) verlor Markus leider seinen Kampf. Da Torben von seinem langen Kampf noch mit der Luft rang, als er schon wieder aufgerufen wurde, war schnell klar, dass gleich der Heimweg angetreten werden kann.

Nachdem ich jetzt unsere Leistung schöngeschrieben habe, wollte ich mich einmal mehr bei unseren treuen Fans bedanken, die uns wie immer begleitet haben.

Die ultimative Grillfeier der Abteilung Judo

Irgendwann im August:
... eine schwere schwarze Wolke hängt über der Turnhalle Geiersberg.
Jeder der vorbeigeht zieht automatisch den Kopf ein um der depressiven, spannungsgeladenen, mürrischen und trübsinnigen Atmosphäre zu entgehen,  die um der Turnhalle Geiersberg zur Zeit des Judotrainings herrscht.
Was war passiert??
Wo war das sonst so fröhliche Training mit gut gelaunten Trainern und unsinn-treibenden Kindern hingekommen??
Keiner wusste darauf so richtig eine Antwort. Doch eins war klar: SO konnte es nicht weitergehen.
Doch was konnte man gegen die allgemeine Unzufriedenheit  tun?
Es musste doch irgendetwas geben, dass diese finstere Wolke vertreiben konnte.....

Nach vereinzelten Krisensitzungen und diversen E-Mails tauchte es endlich auf,
das Licht am Horizont:
Eine Grillfeier für die Abteilung Judo!
Sie sollte nicht nur diese leidliche Wolke vertreiben sondern auch den Kindern und ihren Eltern die Möglichkeit bieten sich außerhalb des Trainings besser kennen zu lernen.
Außerdem konnten sich selbst die Alteingesessenen nicht erinnern, dass es bis Dato bereits einmal ein solches Event  gegeben hätte!
Es würde also Abteilungsgeschichte geschrieben werden....

Dermaßen angespornt wurde alles geplant und organisiert, sodass sie endlich steigen konnte,

DIE ULTIMATIVE GRILLFEIER DER ABTEILUNG JUDO

Am Sonntag, den 9.9.2007 war es dann endlich soweit.
Gegen Mittag trudelten die hochmotivierten Trainer im Kerbborschegarten in Schaafheim ein um den dort befindlichen Grill (mit Hilfe von vieeeel Brennspiritus) anzufeuern, Tische und Bänke aufzustellen sowie das kalte Büffet aufzubauen.

Pünktlich gegen 14.00 Uhr kamen dann auch die ersten Judo-Kinder mit ihren Familien.
Die meisten Eltern hatten sich freundlicherweise bereiterklärt Grill-Beilagen wie Salate, Baguette und Süßspeisen mitzubringen, sodass sich das kalte Büffet sehr bald füllte.
(Es sah so appetitlich aus, dass einige, namentlich nicht erwähnenswerte, Trainer zur frühzeitigen Eröffnung drängten und ein fröhliches Vor-Grillgut-Gefresse entstand)

Den ganzen Nachmittag über wurde:

Natürlich gegrillt, zusammen  gegessen und getrunken, geredet, gelacht und gespielt.

Doch das Highlight der Grillfeier war die „Apfeltauch-Ralley“ !!

Alle „Jung-Gebliebenen“ wurden in zwei gleichstarke Mannschaften aufgeteilt und mussten gegeneinander einen Hindernnisspacours (hierfür wurden Tische und Bänke zweckentfremdet) durchlaufen. Am Ende stand dann ein Bottich mit Wasser bereit, in dem ein einsamer Apfel schwamm. Dieser musste ohne die Zuhilfenahme von Händen oder Füßen (einziges zugelassenes Hilfsmittel waren die Zähne) aus dem Bottich gefischt werden. Dann ging es mit Apfel zurück durch den Pacours.

Nach der ersten erfolgreichen Runde  fühlten sich zwei der Trainer (die sich demnach zu den „Jung-Gebliebenen“ zählen, namentlich jedoch nicht genannt werden wollen) angespornt genug um selbst an einer weiteren Apfel-Ralley-Runde teilzunehmen.
Für diesen todesmutigen und knochenbrecherischen Einsatz bekamen sie viel Applaus, Gelächter und natürlich einen Apfel als Belohnung.

Der Grill-Sonntag endete anschließend offiziell. Alle Eltern nahmen ihre Kinder samt leeren Schüsseln wieder mit.
Zurück blieben nur die Trainer, die die restlichen Grill-Waren (es gab eine große  Auswahl verschiedenster Würstchen sowie Steaks, die allerdings im laufe des Tages irgendwie zu Schnitzeln wurden) verfutterten und den Kerbborschegarten wieder in seinen Ursprungszustand zurückversetzten.

Zwei Wochen später am Mittwochabend zur Trainingszeit:
.... aus der Geiersberghalle ist fröhliches Gelächter zu hören.
Die Judo-Kinder machen ihren gewohnten Unsinn mit dem sie die gottseidank wieder gutgelaunten und entspannten Trainer kein bisschen aufregen können.
Die schwarze Wolke ist verschwunden.
Operation Grillfeier geglückt.
Patienten (hierbei ist nicht ganz klar, ob es sich um Trainer oder Judo-Kinder handelt) erfreuen sich bester Gesundheit.

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