Tuspo und TVG stehen vor hohen Hürden

2.09.10 04:12

Von: Main-Echo & Manfred Picolin

Nur als Außenseiter in Düsseldorf gehandelt

Foto: David Acic im Spiel gegen Frankfurt

Tuspo und TVG stehen vor hohen Hürden

2. Handball-Bundesliga: Nur als Außenseiter gehandelt

2. Bundesliga Männer, Gruppe Süd (zweiter Spieltag):

HSG Frankfurt-Rhein-Main - SG Bietigheim, HSC Coburg - EHV Aue, Bergischer HC - TV Hüttenberg, HSG Düsseldorf - TV Groß-Umstadt (Samstag, 18.15 Uhr, Burg-Wächter Castello Düsseldorf), TSG Groß-Bieberau - OSC Rheinhausen, TV Bittenfeld - ThSV Eisenach, TV Korschenbroich - Tuspo Obernburg (Samstag, 19.30 Uhr, Waldsporthalle Korschenbroich), HC Erlangen - HG Saarlouis, SG Haslach-Herrenberg-Kuppingen - TV Neuhausen.
Der Beginn in die neue Saison war für die beiden Vereine aus der hiesigen Region nicht gerade vielversprechend. Während die Tuspo Obernburg zu Hause mit 29:30 gegen Aufsteiger Haslach die Segel streichen musste, verlor der TV Groß-Umstadt, ebenfalls daheim, mit 25:30 gegen die HSG Frankfurt. Ob es an diesem Wochenende zu Punkten reicht, ist fraglich. Ohne die Euphorie dämpfen zu wollen, gehen beide Vereine als krasse Außenseiter ins Rennen.
Schwer auszurechnen
Die Tuspo Obernburg muss zum starken TV Korschenbroich. Die Gastgeber hoffen auf eine Bestätigung des guten neunten Platzes vom vergangenen Jahr - das ist auch das gesteckte Saisonziel. Die Neuen um Torschützenkönig David Breuer haben sich gut eingelebt und lassen das Team schwer ausrechnen. Bleibt abzuwarten, wie der TVK den Abgang des österreichischen Nationaltorhüters Thomas Bauer verkraftet.
Tuspo-Trainer Barthel sieht den kommenden Gegner als »Team unter den ersten Sieben. Die sind sehr stark, haben letzte Saison schon gut aufgespielt. Wir haben dort nichts zu verlieren. Es ist eine große Aufgabe für uns und wir werden alles geben.« Er und sein junges Team sind schon jetzt ein eingeschworener »Haufen« und haben sich auch vom »Lotteriespiel« der vergangenen Woche mit 17 Zeitstrafen und vier Roten Karten nicht aus der Bahn werfen lassen. Was schwer wiegt, ist der Ausfall von Cornelius Maas. Er wird nach seiner Roten Karte wohl für zwei Spiele pausieren müssen.
Gut verkaufen

Auch Trainer Ralf Ludwig steht mit dem TV Groß-Umstadt vor einer hohen Hürde. Beim Absteiger Düsseldorf anzutreten, heißt, die Routiniers Hegemann, Behrends, Brack und Novickis zu überwinden. Da wird der Coach tief in die Trickkiste greifen müssen, um seine Leute darauf gut einzustellen. Erschwerend kommt hinzu, dass vier seiner Spieler unter der Woche wegen Grippe nicht trainieren konnten.

»Das wird alles andere als einfach für uns. Aber wir fahren guten Mutes dahin, haben nichts zu verlieren und versuchen, uns als krasser Außenseiter gut zu verkaufen«, so Ludwig.

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