Sportabzeichen für 45 Teilnehmer

03.04.2020 17:48 Von: Dorothee Dorschel

Die jüngste Teilnehmerin ist gerade mal sechs Jahre alt, der älteste 82: Bei den alljährlichen Prüfungen zum Deutschen Sportabzeichen, die von der entsprechenden Abteilung des TV 1878 Groß-Umstadt durchgeführt werden, ist das Spektrum der Sportler groß und die Altersspanne weit. Dabei werden Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination, jeweils den Altersklassen angepasst, verlangt.

Beim gemütlichen Zusammensein im Kuhstall des Gruberhofs im Rahmen der Sportabzeichenübergabe erinnerte sich Helmut May, mit 82 Jahren und mittlerweile 44 Sportabzeichen, „wie es früher einmal war“, als er nämlich im Jahr 1967 begonnen hatte – mit Bronze. Das Sportabzeichen abzulegen sei früher eine gute Gelegenheit für Kinder gewesen, Sport zu treiben, die auch mal schwächer waren. „In der Situation haben auch sehr viele Kinder Schwimmen gelernt.“ Heutzutage habe sich das Sportabzeichen eher zur Angelegenheit für den Spezialisten entwickelt, „der kommt und kann alles“. Alles sei mehr  auf Leistung getrimmt.

Seit 2013 bestehen die heutigen Regularien, erläuterte Annette Mehring, die Sportabzeichenbeauftragte des TV Groß-Umstadt, die dort einer eigenen Abteilung innerhalb der Leichtathletik vorsteht. Weiterhin gab sie einen kurzen Überblick über die Geschichte des Deutschen Sportabzeichens.

Insgesamt zwölf Prüftermine in Leichtathletik, Schwimmen und Radfahren gab es 2019 in Groß-Umstadt, die 45 Teilnehmer erfolgreich absolvierten. Davon legte die Mehrheit zu über 70 Prozent Gold ab.

Greta Eidenmüller (6 Jahre) und Stellan Quaiser (7), sichtlich stolz, sind in diesem Jahr die jüngsten Teilnehmer gewesen. Vier Kinder weniger als noch im Vorjahr hätten diesmal mitgemacht, berichtete Sportabzeichenbeauftragte Mehring. „Dafür hatten wir sieben Neuerwerber.“ Mit 80 Jahren sieht Christa Holzer inzwischen auf 37mal Gold. „Ich habe spät angefangen, erst mit 44 Jahren“ sagt sie dazu.

Die als Vertreterin der Stadt anwesende Renate Filip lobte die tollen Leistungen, das gute Miteinander und die „super“ Betreuung beim Training. „Der Weg ist das Ziel“, meinte die Stadträtin und erwähnte die gute Atmosphäre, für die wohl auch sieben Betreuerinnen und Betreuer sorgten. Als Prüfer engagierten sich im vergangenen Jahr Helmut May,  Peter Zanus, Gudrun Reichwein, Annette Mehring, Ute Dittel, Doris Storck und Nicole Schütz.

Wie immer wurden auch 9 Familiensportabzeichen verliehen. Dafür müssen mindestens zwei Personen aus verschiedenen Generationen oder auch Ehepaare erfolgreich teilgenommen haben.

Alle für 2019 geehrten Teilnehmer sind: Sara, Stefanie und Dirk Bartetzko, Christopher Brüsewitz, Johannes Catta, Greta, Sophie und Silke Eidenmüller, Beate, Rico und Rüdiger Funck, Klaus Hammermeister, Dietlind Hartmann, Christa Holzer, Aurelia, Emily und Henry Koch, Sabine und Joachim Kühn, Imme Lochmann, Christian Markert, Helmut May, Lena und Annette Mehring, Simon, Jutta,und Jürgen Neidig, Günter Peinelt, Stellan und Kimi Quaiser, Gudrun Reichwein, Sabine Reichwein-Auer, Karl-Josef Ritter, Nicole Scherbaum, Nele, Regina und Jochen Schulz, Nicole Schütz, Maya Seibold, Bernd Stock, Doris Storck, Hendrik Türke, Jürgen Wilferth, Björn Wilken und Thorsten Wortmann.

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