Sarina Hemer und Jochen Müller vom TVG Hessenmeister

14.05.2015 08:06 Von: pico

In der Kime no kata Hessenmeister 2015

Die Landesmeister kommen aus Groß-Umstadt

TV Groß-Umstadt Judo stellt die Hessenmeister 2015 in der Kime no kata

Bei den diesjährigen Hessischen Kata-Meisterschaften, die am 18.4.2015 in Hünfelden-Dauborn (Kreis Limburg) stattfanden, traten die beiden Groß-Umstädter Judoka Sarina Hemer und Jochen Müller als "Neulinge" in diesem Wettbewerb mit der Kime no kata (die Form der Entscheidung) an. Insgesamt waren für die Meisterschaften 28 Kata-Paare anwesend, von denen vier Paare in der Kime no kata gegeneinander antraten. Unter anderem waren auch Routiniers, die seit einigen Jahren mit dieser Kata vertreten sind, in der Konkurrenz. Nach über zweieinhalb Stunden Wartezeit wurde dann der Wettbeweb in dieser Kata ausgetragen. Trotz einiger Nervosität und Anspannung setzen sich Sarina Hemer und Jochen Müller gegen die amtierenden Hessenmeister Christian Osterburg und Sven Wagner (FV Berkersheim) am Ende mit beinahe 40 Punkten Vorsprung durch und durften ganz oben auf dem Siegertreppchen jubeln. Mit dem Sieg auf Landesebene haben sich die beiden Groß-Umstädter auch für die Nominierung zur Deutschen Kata-Meisterschaft qualifiziert, die am 13./14. Juni 2015 in Backnang (Baden-Württemberg) ausgetragen werden.

Das Ergebnis im Detail:
1. Sarina Hemer, Jochen Müller (TV Groß-Umstadt) 518 Punkte
2. Christian Osterburg, Sven Wagner (FV Berkersheim) 479 Punkte
3. Carsten Sievers, Katharina Schneider (PSV Kassel) 410 Punkte
4. Katharina Schneider, Carsten Sievers (PSV Kassel) 408 Punkte
(Quelle: www.hessenjudo.de)

Die Kime no Kata (Form der Entscheidung) ist eine Kata mit dem Schwerpunkt Selbstverteidigung, basierend auf einer Kata aus dem 16. Jahrhundert, mit der sich die Samurai auf den wahren Kampf vorbereitet und trainiert haben. In der Kime no Kata geht es um die entschiedene Verteidigung gegen Schlag- und Tritttechniken sowie die Abwehr von Messer und Schwert, sowohl im Stand als auch im Boden, die den Angreifer vollständig außer Gefecht setzen sollen. Dies wird mit Schlägen und Tritten auf Vitalpunkte, Würgetechniken und Gelenkhebel erzielt. Zur Zeiten der Samurai hätte dies schwerste Verletzungen, Immobilisierung und sogar auch Tod des Gegners bedeutet. [jm]

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