Im Rückraum zu harmlos

31.10.2017 21:41 Von: Darmstädter Echo & Manfred Picolin

Gross-Umstadt verliert vor über 500 Zuschern 26:29 gegen Gensungen

Oberliga 01.11.2017

Im Rückraum zu harmlos

Von Bernd Kalkhof

HANDBALL MSG Groß-Umstadt verliert vor über 500 Zuschauern 26:29 gegen Gensungen

GROSS-UMSTADT - Die MSG Groß-Umstadt patzt am Feiertag auch gegen die ESG Gensungen/Felsberg und quittiert in der Handball-Oberliga eine verdiente 26:29 (11:13)-Niederlage. Nach dem Abpfiff herrschte riesige Enttäuschung beim Großteil der über 500 Zuschauer, die das Nachholspiel gestern Abend in der Heinrich-Klein-Halle verfolgten. Die Groß-Umstädter Fans wurden bitter enttäuscht, während am Ende ein Dutzend hartgesottener Gästefans einen hochverdienten Erfolg der Nordhessen feierte.

Distanzwürfe meist leichte Beute für den Torwart

Es läuft derzeit einfach nicht beim Drittliga-Absteiger. Gegen die bärenstarke ESG Gensungen reichte eine mittelmäßige Leistung nicht zum Erfolg. Die Gäste konnten sich nach einer Viertelstunde in der Abwehr deutlich steigern. Die MSG fand nach der 4:3-Führung kein Mittel gegen die robuste 6:0-Defensive der Gäste. Viel zu harmlos präsentierte sich der Rückraum, dem über die gesamte Spielzeit beinahe kein Distanztreffer gelang. Zumeist waren die notgedrungenen Abschlüsse eine leichte Beute für Gensungens starken Torwart Marc Lauterbach, der seinen ebenfalls aufmerksamen Gegenüber Thomas Bolling übertraf.

Mit zunehmender Spieldauer rissen die Gäste die Partie an sich. Nach dem Wechsel rannte die MSG pausenlos einem Rückstand hinterher, ohne ein Mittel gegen die Abwehr zu finden. Groß-Umstadt glich in der 56. Minute zwar noch einmal zum 24:24 aus. Gensungens zweitliga-erfahrener Spielmacher Benedikt Hütt (5) sorgte dann aber für die Entscheidung, als er nach dem 24:25 zweimal nachlegte. Er war neben dem Halblinken Franco Rossel (6) bester Feldspieler. Man merkte dem Kontrahenten an, dass der Großteil des Teams schon länger zusammenspielt.

Bei der MSG blieb hingegen vieles Stückwerk. MSG-Trainer Manuel Silvestri konnte einem leid tun. Der MSG-Trainer hatte alles versucht, doch zu viele seiner Akteure blieben deutlich hinter den Erwartungen zurück. Immerhin machten die Außen ihren Job ordentlich, aber das war gegen solch einen hochmotivierten Konkurrenten zu wenig

MSG-Tore: Sokicic 4, Acic 4, Brunner 4, Seifert , Justin kraus 3, Teuner 3/2, Göttmann 2, Kramer du Joshua Kraus, Zuschauer: 520.

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