Schweres Spiel in der Budenheimer Waldseehalle

04.04.2008 07:01

Am Samstag trifft der TVG bei den Sportfreunden Budenheim auf eine Mannschaft, die sich gegen den Abstieg wehrt ,,

Schwere Prüfung vor dem Spitzenspiel

Handball: Nieder-Olm fordert die TSG Groß-Bieberau – Oberligist TV Reinheim ohne personelle Sorgen

 

Regionalliga-Spitzenreiter TSG Groß-Bieberau nähert sich dem Finale um den Aufstieg in die Zweite Handball-Bundesliga. Am 20. April kommt es zum entscheidenden Spiel gegen die HSG Saarlouis. Zuvor muss die TSG am Sonntag gegen den Tabellenvierten TV Nieder-Olm bestehen (18 Uhr, Sporthalle „Im Wesner“).

 

Das Hinspiel hatte Nieder-Olm überraschend 34:33 gewonnen. Ausgerechnet Mathias Konrad, nächste Saison im Trikot von Groß-Bieberau, erzielte mit einem Freiwurf in der Schlusssekunde den Siegtreffer. Für die TSG ist das Hinspiel vergessen. Trainer Thomas Göttmann: „Wir konzentrieren uns immer auf die nächste Aufgabe. Revanchegedanken gibt es nicht.“ Fraglich ist der Einsatz des erkrankten Linkshänders Maciej Nowakowski. Ansonsten kann Göttmann auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Das Vorspiel zu dieser Begegnung absolviert um 15.15 Uhr die B-Jugend der JSG Gersprenztal, aktueller Hessenmeister mit 33:1 Punkten. Anschließend werden acht weitere Meistermannschaften der JSG geehrt.

 

Am Samstag (19.30 Uhr, Waldsporthalle Budenheim) trifft der TV Groß-Umstadt bei den Sportfreunden Budenheim auf eine Mannschaft, die sich gegen den Abstieg wehrt und mit einem 33:32 beim TV Hochdorf ein deutliches Lebenszeichen von sich gab. Aber auch Groß-Umstadt buchte zuletzt drei Siege.

 

Für Budenheim mit dem starken Trio Andreas von Römer (91 Tore), Christopher Roll (94) und Markus Quilitzsch (98) zählt nur ein Sieg, um sich Luft auf die Abstiegsplätze zu verschaffen. Anders sieht es beim TV aus. Die Abstiegszone ist für den Aufsteiger kein Thema mehr. Zuletzt wirkte das junge Team aber ein wenig ausgelaugt, die Leistung beim Sieg gegen die HSG Mülheim/Kärlich/Bassenheim war eher dürftig. Groß-Umstadts Sportlicher Leiter Holger Zindt: „Auf unsere Leistung brauchen wir nicht stolz sein, aber immerhin haben wir zwei Punkte geholt.“

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