Presseberichte Regionalliga-Handball 8. Spieltag (26./28. Nov)

02.11.2007 08:23 Von: E & MP

Darmstädter Echo + Main-Echo +++

Regionalliga Presseberichte 8. Spieltag

TV Hochdorf - TV Groß-Umstadt 22 : 22 (14:9)

TV Groß-Umstadt erkämpft Auswärtspunkt in Hochdorf

28.10.07 20:26

Von: Holger Zindt

Leistungssteigerung in Halbzeit 2 bringt verdientes Unentschieden

TV Groß-Umstadt erkämpft Auswärtspunkt in Hochdorf

Leistungssteigerung in HZ 2 bringt verdientes Unentschieden

 

Mit einer starken kämpferischen Leistung entführte die junge Mannschaft des TV Groß-Umstadt in der Regionalliga Südwest mit einem 22:22 (14:9) verdientermaßen einen Punkt aus dem Sportzentrum Hochdorf und fügte dem heimischen TV den ersten Punktverlust in eigener Halle zu.

 

„Nach manchen Spielen ist es besser, 24 Stunden verstreichen zu lassen, bevor man ein Statement zu einer Begegnung abgibt. In seltenen Fällen sind sogar 48 Stunden ratsam“, kommentierte der Sportliche Leiter des TVG erst am Sonntag die Geschehnisse des Spiels vom Freitagabend. Damit bezog er sich vor allem auf die letzten 10 Minuten jenes Spiels, die noch lange nach Schlusspfiff Grund zu Diskussio-nen gaben. Letztlich legte der TV Hochdorf auch noch einen überraschenden Protest ein. Sicherlich auch ein Zeichen dafür, dass sich die Mannschaft von Trainer Eyub Erden wesentlich mehr ausgerech-net hatte als eine Punkteteilung gegen einen Aufsteiger.

 

Das Spiel begann sehr mäßig für die Gäste aus der Weininsel. Gegen die offensive Abwehr der Hoch-dorfer tat man sich im Angriff zunächst sehr schwer und die wenigen wirklichen Torchancen machte ein gut aufgelegter Torwart Thiel im Kasten der Gastgeber zunichte. Doch auch die Hochdorfer hatten zu Beginn ihre Schwierigkeiten im Angriff. Lediglich Marc Winterhalter auf der Halblinken Position bereitete der TVG Abwehr größere Probleme und erzielte schnell 5 seiner insgesamt 7 Treffer. Bis zum 6:6 in der 20. Minute verlief die erste Habzeit dann ausgeglichen. Danach jedoch konnten sich die Hausherren bis zur Halbzeit auf 14:9 absetzen und für viele der 200 Zuschauer schien die Begegnung den erwarteten Verlauf zu nehmen.

 

Doch in der Halbzeit sprach Trainer Ludwig die bis dahin unübersehbaren Defizite seiner Mannschaft im Spielaufbau detailliert an und nominierte mit Julian Klein seinen Joker für den letzten verbliebenen Platz auf dem Spielberichtsbogen nach. Klein, der in den letzten 3 Begegnungen nicht zum Einsatz gekom-men war, nutze seine Chance und war eine der treibenden Kräfte bei der nun folgenden Aufholjagd der Groß-Umstädter Mannschaft. Dass er dabei in der Abwehr auch noch die zentrale Deckungsposition bekleidete und dort einen starken Eindruck hinterließ, ist mindestens ebenso bemerkenswert.

 

Nach dem 14:10 unmittelbar nach Wiederanpfiff konnte sich Hochdorf zunächst noch auf 16:10 abset-zen. Doch dann begann das TVG-Team damit, den Rückstand Tor um Tor zu verringern. Gestützt auf einen sehr starken Torwart Eichhorn erzielte man nun auch die wichtigen einfachen Treffer über die ers-te und zweite Welle. Über die Zwischenstände 17:13, 18:15 und 20:18 kämpfte man sich Tor um Tor an den Gegner heran. In der 52. Minute gelang dann beim 20:20 der erstmalige Ausgleich und der Ausgang des Spiels war wieder offen. Das TVG Team lebte in dieser Phase ganz klar auch von seiner starken Physis, die man sich durch harte Trainingseinheiten in der Vorbereitung erarbeitet hat. Während der Gegner deutlich schwächer wurde und auch keine gleichwertigen Alternativen auf der Bank zu haben schien, konnten die Mannen von Trainer Ludwig sichtbar eine Schippe drauf legen.

 

Die letzten 8 Spielminuten waren dann sehr hektisch und auch das bis dahin sicher leitende Gespann Naumann / Wallenfels ließ sich von der Aufkommenden Unruhe anstecken. „Sicherlich war keiner der Pfiffe der Schiedsrichter spielentscheidend“, kommentierte Ralf Ludwig die Leistung der Referees, „von einem so erfahrenen Gespann kann man aber erwarten, eine enge Begegnung souveräner zu Ende zu pfeifen“. Mit diesem Kommentar zur Schiedsrichterleistung wollen wir es vorerst auch belassen.

 

Zweimal noch konnte der TV Hochdorf in Führung gehen. Dem 21:20 folgte jedoch postwendend der Ausgleich zum 21:21 durch den in Halbzeit 2 sehr starken Patrick Beer. Per Strafwurf gelang den Gast-gebern dann die letzte Führung zum 22:21 gut 15 Sekunden vor dem Ende. Trainer Ludwig beorderte in den Schlußsekunden dann einen 7. Feldspieler für Torwart Eichhorn aufs Feld, doch die Zeitnehmer unterbrachen den letzten Angriffsversuch des TVG mit dem Hinweis darauf, dass dieser 7. Feldspieler nicht regelgerecht gekennzeichnet war. Es folgte eine Zeitstrafe gegen Julian Klein und dem TVG-Team verblieben noch knapp 10 Sekunden bis zum Schlusspfiff. Christian Scholz nutzte die letzte sich bieten-de Gelegenheit und überwandt Hochdorfs Torwart Thiel mit einem sehenswerten Heber zum verdienten 22:22 Ausgleich.

 

Mit diesem Ausgleich wollten sich die TVH Verantwortlichen nach dem Schlusspfiff jedoch zunächst nicht zufrieden geben und diktierten durch ihren Abteilungsleiter dem Schiedsrichtergespann einen Pro-test in den Spielberichtsbogen. „Ich kann mir jedoch nicht vorstellen, dass Hochdorf diesen Protest auf-recht erhält“, kommentierte Groß-Umstadts Sportlicher Leiter dieses Verhalten. „Sicherlich sind hier bei allen Beteiligten nach dem Schlusspfiff die Emotionen etwas hoch gegangen. Ich denke, dass aber auch die Hochdorfer wissen, dass es durchaus auch Anlass gibt, von ihrer Seite Fairplay walten zu lassen und unserem Team den verdienten Punkt nicht am Grünen Tisch wieder streitig zu machen.“

 

Mit 9:7 Punkten hat sich das junge TVG Team in der Liga nun einigen Respekt erarbeitet und auch et-was Distanz zu den Abstiegsplätzen gebracht. Jedoch wartet am kommenden Sonntag bereits die nächste schwere Auswärtsaufgabe bei der HSG Mülheim-Kährlich/Bassenheim. „Wir werden auch diese Aufgabe sicherlich mit dem nötigen Respekt angehen: Doch, wer sich in Hochdorf einen Punkt erkämpft, kann auch mit Selbstbewusstsein nach Mülheim fahren“, blickt Trainer Ludwig hoffnungsfroh auf das nächste Wochenende.

Holger Zindt, TV Groß-Umstadt

 

 

TV Gelnhausen – DJK Budenheim 37 : 28 (18:14)

Gelnhäuser Neue Zeitug:

 

Die rot-weiße Zukunft gewinnt deutlich an Konturen

Regionalliga Männer: TV Gelnhausen SF Budenheim 37:28 (18:14)

 

Von Dieter Geissler Gelnhausen. Mit einer taktisch und konzeptionell überzeugenden Vorstellung haben die Regionalliga-Handballer des TV Gelnhausen die Sportfreunde Budenheim klar mit 37:28 (18:14) in die Schranken verwiesen. Die Rot-Weißen aus der Barbarossastadt zeigten sich gegen den personell geschwächten Aufsteiger aus Rheinhessen konzentriert, hellwach, aggressiv und konditionsstark. Das war die Basis für den ersten Heimsieg des TVG beim zweiten Auftritt vor eigenem Publikum.

Sieben Würfe, sieben Treffer

Der Mann der ersten 20 Minuten hieß Heiko Trinczek. Der erfahrene Rechtsaußen wurde von seinen Mitspielern immer wieder hervorragend eingesetzt und war von der Budenheimer Deckung nie zu bremsen. Siebenmal warf der Linkshänder aufs Tor, siebenmal war die \"Pille\" drin, ehe der Routinier verletzt vom Feld humpeln und für den wiedergenesenen Dirk Pilgrim Platz machen musste. Vor allem dank Trinczek und dem wieder einmal hervorragend haltenden Jasmin Camdzic lag Gelnhausen nach ausgeglichenem Beginn mit 14:10 vorne (21.). Bei Budenheim machte sich das Fehlen von Toptorschütze Marcus Quilitzsch negativ bemerkbar; der Doppelspielrechtler war zeitlich für den Zweitligisten TSG Münster im Einsatz. Darüber hinaus war die körperliche Überlegenheit der Gastgeber in diesem schnellen Spiel ersichtlich; der Gelnhäuser Rückraum mit Thomas Nielsen, Jan Wacker und Philip Deinet zeigte physische Qualitäten, mit denen die Gäste nicht mithalten konnten und die am Ende mitentscheidend für den Erfolg waren. In puncto Durchsetzungsvermögen war der TVG dem Aufsteiger im Längen voraus, so dass die Rack-Schützlinge mit einer relativ komfortablen 18:14-Führung in die Pause gingen.

Junge Garde glänzt

Nach dem Wechsel musste Budenheims Coach Helmut Koch notgedrungen auf seinen angeschlagenen Leistungsträger Andreas von Römer verzichten; ohne ihn knickte Budenheim vollends ein. Die oftmals laschen und unplatzierten Würfe der Gäste wurden immer wieder zur sicheren Beute von Camdzic, der Bosnier zeigte aber auch einige spektakuläre Glanzparaden und untermauerte damit seinen Ruf als bester Keeper der Regionalliga Südwest. Gestützt auf Camdzic und eine diszipliniert deckende Abwehrreihe, zog der TV Gelnhausen bis zur 40. Minute auf 24:16 davon. Der Markt war gehalten, TVG-Boss Hagen Mootz scherzte auf der Tribüne gut gelaunt wie selten mit seinem Wetzlarer Manager-Kumpel Rainer Dotzauer, Louis Rack betrieb über den Zeitnehmertisch hinweg bereits eine erste Spielanalyse mit Trainerkollege Koch, wobei der nur ratlos die Achseln zuckte. Zu diesem Zeitpunkt glänzte bei den Rot-Weißen längst die junge Garde. Dirk Pilgrim und vor allem der 17-jährige Fabian Eurich zeigten auf der linken Angriffsseite mit zum Teil herrlichen Aktionen, dass eine große Zukunft vor ihnen liegt. Zudem machte Philipp Schwaab machte auf Linksaußen eine starke Partie. Gelnhausen machte bis zur Schluss-Sirene richtig Dampf und zeigte zur Freude ihrer mit stehenden Ovationen feiernden Fans dem phasenweise überforderten Gegner schonungslos die Grenzen auf. Fazit: Der TVG hat nach den frustrierenden Pleiten in Mühlheim und Groß-Umstadt wieder einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Wunderdinge sollten von der Rack-Truppe in den nächsten Wochen dennoch nicht erwartet werden, denn der \"neue\" TVG befindet sich nach wie vor auf einem langen Weg hin zur leistungsmäßigen Konstanz.

Quelle: www.tvgelnhausen-handball.de

 

 

 

TV Kirchzell – TSG Hassloch 36 : 25 (16:10)

Der TV Kirchzell mit Kantersieg gegen Haßloch!

 

Sein bestes Saisonspiel zeigte Kirchzell gegen den Tabellendritten Haßloch, obwohl der TVK auf Bernd Hofmann (Zerrung im Oberschenkel) verzichten musste und obwohl Alexander Auerbach eine Stunde vor dem Spiel noch eine Infusion bekam um spielen zu können.

Kirchzell gab von Anfang an Gas, legte ein hohes Tempo vor und spielte von der ersten Minute an konzentriert und bissig in der Abwehr. Schon beim ersten Gästeangriff konnte Thomas Bolling einen Strafwurf parieren und war danach der nötige Rückhalt für die Mannschaft. Gerade die Abwehr, die letzten Wochen viel gescholten zeigte sich stark verbessert und legte mit den Grundstein für den deutlichen Sieg.

Kirchzell übernahm sofort das Kommando und führte schnell mit 4:1 (5), ehe die Gäste einige Unachtsamkeiten des TVK zum 6:5 (13) nutzten. Doch Kirchzell angetrieben vom den Zuschauern hielt dagegen und führte nach zwanzig Minuten mit 10:6. Haßloch konnte nochmals verkürzen (24) 11:9, doch die letzten 6 Minuten der ersten Halbzeit gehörten dann wieder dem TVK der sich auf 6 Tore zum Halbzeitstand von 16:10 absetzen konnte.

Nach der Pause sorgte Kirchzell, wie schon in Nieder-Roden mit einem Blitzstart bereits für die Entscheidung, innerhalb von 1 ½ Minuten erzielte Kirchzell 4 Tore zum 20:10. Die Begeisterung kannte keine Grenzen, denn mit diesem Ergebnis konnte keiner rechnen. Kirchzell ließ nicht locker, sondern powerte weiter und beim 30:15 (38) bzw. 31:16 (40) sah es nach einem Debakel für die Gäste aus, Haßloch wurde regelrecht vorgeführt.

Danach ließ Kirchzell die Zügel etwas schleifen, spielte auf Grund der hohen Führung nicht mehr so konzentriert und die Gäste konnten so etwas Ergebniskosmetik betreiben.

Nichts desto trotz kam der TV Kirchzell am Ende zu einem deutlichen 35:24 Erfolg.

Trainer G. Kunz war mit dem Spiel relativ zufrieden, sprach auch vom besten Saisonspiel, aber auch das in den letzten 10 Minuten die Mannschaft etwas schluderte und so Haßloch mit diesem Ergebnis noch gut bedient war.

Der TV Kirchzell zeigte eine geschlossene Mannschaftsleistung, wobei der erst 17 jährige P. Djordjic nicht nur durch Tore sondern auch durch sehenswerte Anspiele glänzte und wenn er sich weiter so in den Dienst der Mannschaft stellt, für diese immer wertvoller wird.

Die Spieler haben eindrucksvoll bewiesen was zu leisten im Stande sind und können so mit viel Selbstvertrauen am Sonntag zum Tabelenführer nach Groß-Bieberau fahren.

Quelle:www.untermain-news.de

 

Vaso Goncin tritt zurück

TSG Haßloch ohne Trainer

Die Handballer der TSG Haßloch sind auf dem Boden der Regionalliga-Realität gelandet. Oder besser: hart aufgeschlagen. Nur eine Woche nach der 25:37-Packung gegen Groß-Bieberau unterlag die TSG beim TV Kirchzell erneut deutlich, diesmal mit 25:36 Toren. Trainer Vaso Goncin bezeichnete die Partie als „Untergang\" und zog eine völlig überraschende Konsequenz: Er trat noch am Abend zurück.

Erst acht Spieltage sind vorüber. Acht Spieltage, an denen die TSG viermal gewann, einmal remisierte, dreimal verlor. Acht Spieltage, nach denen das Konto mit 9:7 Punkten schwarze Zahlen schreibt. Dennoch reichten die Packungen an den vergangenen beiden Spieltagen für Goncin aus, um den Bettel zu werfen. „Ich habe mit mir gekämpft. Ich habe Haßloch als große Chance begriffen. Aber diese beiden Niederlagen waren nicht normal, die waren schon pervers. Ich glaube, dass ich mich nicht auf einer Wellenlänge mit der Mannschaft befinde\", sagte der Trainer betroffen. „Sicher ist das eine Bankrotterklärung von meiner Seite. Aber ich habe nicht das Gefühl, dieses verunsicherte Team wieder auf Vordermann bringen zu können.\"

Mit seinem Rücktritt, betont der 47-Jährige, wolle er der Mannschaft das Alibi nehmen. Trotzdem: Für diesen Entschluss zu diesem Zeitpunkt bei diesem Punktestand reicht eine solche Begründung nicht aus. Zumal Goncin sagt, „völlig bedient\" zu sein - und viel Ruhe zu brauchen. Hat man ihm das Arbeiten in Haßloch etwa von Beginn an schwer gemacht? Goncin verneint: „Ich habe nicht das Gefühl, dass jemand gegen mich gearbeitet hat, das möchte ich ganz klar sagen.\"

Roland Bub, Sportlicher Leiter der TSG, hatte zwar „nicht gedacht, dass Vaso das so konsequent durchzieht\" - verstehen kann er den Trainer durchaus. Nach dem Desaster gegen Groß-Bieberau habe man in Kirchzell zumindest eine sich leidenschaftlich wehrende Haßlocher Mannschaft erwarten können - das Gegenteil aber sei der Fall gewesen. „Vaso hat alles Mögliche versucht, ohne Erfolg\", sagt Bub. „Er hat das Auftreten der Mannschaft persönlich genommen. An seiner Stelle hätte ich das wohl auch.\" Bei Halbzeit lag die TSG in Kirchzell mit 10:16 in Rückstand, zwei Minuten später stand es 21:10 für die Hausherren. „Bewusst hat sicher kein Spieler gegen Vaso gespielt\", sagt der Sportliche Leiter, stellt aber klar: „Unter dem Strich bleibt, dass die Leidenschaft gefehlt hat. Die Mannschaft ist nun in der Pflicht. Ändert sich nichts, müssen wir uns als Verein etwas einfallen lassen. Denn machen wir so weiter, spielen wir bald vor 100 Zuschauern ...\"

Wer Goncin nachfolgt, war gestern noch offen. Wahrscheinlich wird die TSG zunächst eine Übergangslösung präsentieren. Kehrt etwa Richard Schüle auf die Bank zurück? „Man sollte zwar niemals nie sagen\", so Bub. „Aber ich glaube, dass man das ausschließen kann.\" Kommentar

 

Quelle: www. tsg-handball-hassloch.de

 

 

HSG Pohlheim – VTZ Saarpfalz 26 : 31 (10:14)

Nach früher Führung läuft nichts mehr

HSG Pohlheim kassiert fünfte Niederlage in Folge - Trainer Wilfried Schneider: \"Müssen Köpfe wieder frei bekommen\"

Eine erneute Niederlage für die Pohlheimer Regionalliga-Handballer, nunmehr schon die fünfte in Folge. 26:31 (10:14) hieß es am Ende vor 250 Zuschauern in der Holzheimer Sporthalle gegen den VTZ Saarpfalz, und wieder wurde es dem Gegner viel zu einfach gemacht. Zu viele individuelle Fehler, zu viele vergebene Torchancen. Die Gäste sahen sich bei einer zwischenzeitlichen Zehn-Tore-Führung Mitte der zweiten Spielhälfte als sichere Sieger, auch wenn die HSG am Ende noch auf fünf Tore verkürzte.

\"Wir sind gedanklich noch nicht in der Regionalliga angekommen\", meinte HSG-Trainer Wilfried Schneider, \"unsere Gegner sind da in allen Belangen weiter, sei es von der Grundschnelligkeit her, sei es im Verhalten zum Gegner oder auch im Verhalten zu den Schiedsrichtern\". Damit sprach er die drei unnötigen Zeitstrafen wegen Meckerns an, was in dieser Spielklasse immer bestraft wird. 3:1 führten die Gastgeber nach sechs Minuten durch Christian Schäfer. Das war auch schon die letzte Führung, dann lief im Angriff fast nichts mehr zusammen: Fehlpässe, unplatzierte Würfe als leichte Beute für Thomas Becker im Tor der Gäste, die frühe Handverletzung von Benny Billek und einige Benachteiligungen durch die Schiedsrichter.

HSG Pohlheim -

VTZ Saarpfalz 26:31

Alles schien sich gegen den Aufsteiger verschworen zu haben, bei dem der erkrankte Torhüter Sven Wösthoff fehlte. Saarpfalz übernahm das Zepter. Angeführt von Spielmacher Kai Schumann mit gutem Auge zu Kreisläufer und Nebenleuten war drei Minuten später der Ausgleich markiert. In der Folge gingen Gäste in Führung. Zwar wurden die beiden VTZ-Goalgetter Wiese und Galla durch die Pohlheimer 5:1-Deckung in Schach gehalten, aber die Lücken am Kreis waren unübersehbar, Kreisläufer Manuel Schmidt markierte in der 21. Minute den 10:7-Vorsprung für seine Farben auf dem Weg zur 14:10-Führung.

Nach dem Seitenwechsel vergingen acht Minuten, ehe Daniel Hirz (mit sieben Treffern bester Spieler bei der HSG) das erste Tor für seine Farben erzielte. Zu wenig, um die Gäste in Gefahr zu bringen, 11:17 lautete der Spielstand. Mitte der zweiten Spielhälfte, als Dennis Adler den Vorsprung beim 13:23 auf zehn Tore hochschraubte, waren für die Pohlheimer bereits acht Zeitstrafen vermerkt, für die Gäste noch keine. Nun wurden auch deren Vergehen mit Zeitstrafen geahndet mit der Folge, dass die Gastgeber besser ins Spiel kamen und den Rückstand aufholten. Routinier Jens Steinbach mit vier Treffern in Folge markierte das 22:26 (54.), aber der VTZ war zu clever, um sich die Butter noch vom Brot nehmen zu lassen. Philip Wieses Tore aus dem linkem Rückraum setzten die entscheidenden Treffer. Beim 23:29 war die Entscheidung gefallen.

\"Wie müssen unsere Köpfe wieder frei bekommen, wir spielen weit unter unserem Niveau\", so Trainer Schneider, \"aber wir werden nicht aufgeben. Wir brauchen wieder ein Erfolgserlebnis\" und war dabei bei der nächsten Aufgabe im Kellerduell beim Tabellennachbarn TV Offenbach.

Quelle: www.hsg-pohlheim.de

 

VTZ-Handballer gut erholtAuswärtssieg in Pohlheim – VTZ-Torwart Thomas Becker stark

 

HSG Pohlheim – VTZ-Saarpfalz 26:31 (10:14)

 

(dis) Nach den beiden letzten Niederlagen in Irmenach-Kleinich und zu Hause gegen Tabellenführer Saarlouis zeigten sich die Handballer der VT Zweibrücken-Saarpfalz am Samstagabend gut erholt. Beim Aufsteiger HSG Pohlheim (Gießen) entführten die Zweibrücker beide Punkte und waren beim 31:26 (14:10) Auswärtssieg spielbestimmend. Souverän und abgeklärt ließ die VTZ im südlichen Nordhessen überhaupt nichts anbrennen. Mit 11:5 Punkten konnten sie sich am 8. Spieltag auf den dritten Tabellenplatz der Regionalliga Südwest festsetzen. Zufrieden zeigte sich auch VTZ-Trainer Jürgen Bachmeyer nach dem Spiel:“ Endlich hat die Abwehr wieder gut funktioniert, jeder kämpfte für jeden, das war ausschlaggebend für den Sieg“. Aus einer aggressiven Deckung heraus, dahinter wieder ein guter Torwart Thomas Becker, zeigten sich die Zweibrücker, die auf den verletzten David Leffer verzichten mussten, während der gesamten 60 Minuten hellwach und konzentriert. Becker meisterte einige so genannte Hundertprozentige der Gastgeber und war der ruhende Pol im defensiven Bereich. „Wir haben Pohlheim nicht unterschätzt, die Einstellung stimmte und war vorbildlich“, lobte Bachmeyer sein Team.

 

Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung, wo jeder mit aushalf und zupackte, siegte die VTZ verdient. Der VTZ-Sieg war zu keiner Phase des Spiels in Frage gestellt. Bereits zu Beginn ging die VTZ schnell in Führung und verschaffte sich somit Sicherheit. Die dreieinhalbstündige Busfahrt hatte keine Auswirkungen. Nach dem 6:4 sorgte die Mannschaft für einen beruhigenden 14:10 Halbzeitstand. Beim 24:15 in der 46. Minute schien nur noch die Höhe des Auswärtssieges eine Frage. Doch plötzlich schlich sich Härte in das Spiel. Philip Wiese musste nach einem Faustschlag am Auge behandelt werden, der Sparringspartner aus Pohlheim sah dafür die Rote Karte. „Bei diesem Spielstand war das unnötig, das musste nicht sein“, schimpft Bachmeyer über die harte Gangart der Gastgeber. „Mit dieser Härte hat Pohlheim versucht, uns aus dem Rhythmus zu bringen, doch ohne Erfolg. Meine Mannschaft hat das Spiel sauber über die Bühne gebracht“. Gegen Spielende musste auch Johannes Leffer frühzeitig nach einer Roten Karte das Spielfeld verlassen, für den Ausgang der Partie war dies nicht mehr entscheidend. Das Schiedsrichtergespann Meyer/ Hemmer aus der Pfalz hatte keine Probleme, sie hatten die Partie zu jeder Zeit fest im Griff.

Quelle:www.vtz-saarpfalzde.

 

 

HSG Irmennach-Kleinich-Horb.- SV Hermsdorf 37 : 17 (18:5)

SG Irmenach/Kleinich/Horbruch – SV Hermesdorf 37:17 (18:5)

 

Trier. (R.S.) Kantersieg für die Hunsrück HSG! Die Mannschaft von Trainer Igor Domaschenko knüpfte nahtlos an die zuletzt starke Heimspielleistung gegen Saarpfalz an und schickte den Gast aus Thüringen mit einer deftigen Schlappe auf die 8-stündige Heimfahrt. Die Gäste erreichten verspätet die Hirtenfeldhalle, waren erst 40 Minuten vor Anpfiff in der Kabine und schienen die lange Anfahrt noch in den Knochen zu haben. So zumindest erklärt sich die keineswegs regionalligataugliche Vorstellung des SV von Beginn an. Aus einer gut gestaffelten Abwehr heraus mit einem überragenden Sebastian Bachmann im Tor, der bis zur 40. Minute lediglich sieben Gästetreffer kassierte, baute die HSG von Beginn an den Vorsprung kontinuierlich aus und kam mit schnellem Gegenstoßspiel und guten Aktion über den Kreis zum klaren Halbzeitergebnis. Am Kreis war es Nico Gedert, der aus 13 Versuchen mit 12 Treffern eine absolute Topquote aufwies. Domaschenko konnte sich den „Luxus“ leisten, seine Stammspieler mehr und mehr zu schonen und so Kraft für das kommende Auswärtsspiel zu sparen. In der Abwehr überzeugte der 18-jährige Julian Keitsch! Gegen die offensiv eingestellte Thüringer Abwehr lagen die Gastgeber in der 40. Minute, als Keeper Sebastian Bachmann ausgewechselt wurde, mit 25:7 in Führung. Der HSG Coach gab nun dem 18-jährigen Steffen Lang, der für den verletzten Jens Leonard in den Kader rückte, seine Chance. Lediglich fünf Minuten war Domaschenko mit dem Spiel seines Teams nicht zufrieden. In dieser Phase liessen die Hunsrücker in der Konzentration nach und Hermsdorf konnte das Ergebnis etwas erträglicher gestalten. Bei konsequentem Durchspielen wäre ein noch höherer Sieg möglich gewesen. „Es ist optimal gelaufen. Gute Abwehr und schnelles Spiel nach vorne. Ich konnte aufgrund des klaren Vorsprungs viel wechseln und einiges ausprobieren. Hermsdorf war zu keiner Phase des Spiels wach“, kommentierte Domaschenko. Der Gast dürfte in dieser Verfassung Abstiegskandidat Nummer eins sein.

Quelle:www.mosel-handball.de

 

Und wieder ein Debakel

Die Handballer des SV Hermsdorf verspielen sich weiter ihre Sympathien

 

Am Samstag setzte es bei der HSG Irmenach eine 17:37-Klatsche - 20 Tore Differenz bei einem Team, das in der unteren Hälfte der Tabelle steht. Beim Halbzeit hatten die Ostthüringer gerade mal fünf Tore erzielt. Irmenach hatte schon 18.

 

Logisch, dass sich SVH-Trainer Udo Lisiewicz bei seiner Spielanalyse auf das Notwendigste beschränkte. \"Ich kann\"s kurz machen: Wir haben 17:37 verloren.\" Mehr brauchte er auch nicht zu sagen. Zum Glück hatte wenigstens einer seiner Spieler Regionalliga-Format: Keeper Frank Herrmann. Er verhinderte eine Demontage mit 40, vielleicht 45 Gegentoren. Lisiewicz, der mit seinem Team fast schon hoffnungslos am Tabellenende liegt, hat reagiert. Er verlangt eine Mannschaftssitzung. \"Ich habe den Mannschaftsrat gleich nach dem Spiel zusammengenommen.\" Für den beruflich verhinderten Stefan Riedel rückte Keeper Herrmann in das Gremium nach. Am Dienstag sollen die Spieler Tacheles reden.

 

Irgendwie konnte man die Klatsche von Irmenach schon vorhersagen. Aufgrund von Beruf und Krankheit wurde das Training in der letzten Woche mehr zu einer Woche mit sportlicher Beschäftigung. Nach dem 29:46 in Kirchzell folgte das 17:37 von Irmenach. Die Liga hat kein Erbarmen mit dem einzigen Vertreter aus dem Osten. Am Sonnabend reist Saarpfalz an. Die gewannen letzte Saison locker und leicht in der Werner-Seelenbinder-Sporthalle. Folgt die dritte Pleite für Hermsdorf?

VON: PIEK/TLZ

Quelle:www.holzlandpower.de

 

 

TV Nieder-Olm – HSG Nieder-Roden 32 : 25 (18:9)

Weiter makellose Bilanz in der Festung

Nieder-Olmer Handballer siegen mühelos mit 32:25 /Ärger über die letzten zehn Minuten

Die Regionalschulhalle bleibt weiterhin eine sichere Festung. Der TV Nieder-Olm bezwang den HSG Nieder-Roden in der Handball-Regionalliga mit 32:25 (18:9) und feierte den vierten Sieg im vierten Heimspiel.

 

Von

Marcel Friederich

Dr. Frantisek Fabian war sauer. Nicht mal vier Minuten waren gespielt, ehe der HSG-Coach die \"Grüne Karte\" zückte. Die Nieder-Olmer führten bereits mit 3:0 und schienen die Gäste förmlich zu überrollen. Während der TVN-Angriff seine Chancen konsequent nutzte, arbeitete die 6:0-Abwehr um den starken Mittelblock Reisinger/Konrad glänzend. Auch die zweiminütige Auszeit änderte daran nichts. Obwohl Michael Kundel (Adduktoren-Probleme) kurzfristig passen musste, trafen die Hausherren nach Belieben. Auch eine kurze Schwächephase, als Nieder-Roden plötzlich von 4:11 (18. Minute) auf 9:12 (23.) verkürzte, überstanden die Gastgeber schadlos. Sechs Treffer in Folge sorgten für die 18:9-Pausenführung - die Vorentscheidung war gefallen. \"Von den 18 Toren haben wir 14 per Gegenstoß kassiert. Das war eine Katastrophe\", ärgerte sich Fabian über das schwache Rückzugsverhalten seines Teams. Auch in der Offensive fand Nieder-Roden selten das richtige Mittel. Lediglich der flinke Kreisläufer Matthias Ochs glänzte mit sechs Treffern.

Dagegen präsentierten die Nieder-Olmer eine ausgeglichene Mannschaftsleistung und erhöhten ihren Vorsprung über 21:11 (35.) und 24:13 (41.) bis auf 27:15 (47.). Was jedoch in den letzten zehn Minuten passierte, blieb den 200 Zuschauern ein großes Rätsel. Der TVN produzierte zahlreiche technische Fehler und offenbarte erhebliche Konzentrationsmängel, so dass Nieder-Roden mit einem 10:5-Lauf noch auf 25:32 (60.) verkürzen konnte. \"Meine Jungs haben bis zum Ende gekämpft und sich nicht aufgegeben. Das macht mir Mut für die nächsten Wochen\", resümierte Fabian. Ganz anders bewertete TVN-Coach Rainer Sommer die - aus seiner Sicht - sehr enttäuschende Schlussphase. \"Wir haben Nieder-Roden durch unsere Fehler aufgebaut, das darf eigentlich nicht passieren. Deshalb dürfen wir uns nicht beschweren, wenn die Leute jetzt etwas unzufrieden aus der Halle gehen\", meinte Sommer. \"Aber wir haben nun 10:4 Punkte auf dem Konto, das ist schon in Ordnung.\"

Lobende Worte fand dagegen Timm Großkurth, der im vergangenen Jahr den verletzten Keeper Thomas Möbus vertrat und wieder mal in Nieder-Olm vorbeischaute: \"Bis auf die letzten zehn Minuten war das ein souveräner Auftritt. Die Mannschaft ist im Vergleich zur letzten Saison zusammen geblieben, das ist ihr großes Pfund.\"

Quelle:www.main-rheiner.de

 

 

 

HG Saarlouis – TV 1886 Offenbach 32 : 23 (13:8)

Gelungene Generalprobe

Klarer HGS-Sieg – 32:23- gegen TV Offenbach

 

In der Abschlussbesprechung vor dem Spiel gegen den TV Ofenbach zeigte Trainer Richard Jungmann seinen Jungs die letzten 90 Sekunden des vorjährigen Spiels, das der TV Offenbach in Saarlouis mit 30:29 gewinnen konnte. Offensichtlich hat diese Erinnerung die Mannschaft motiviert. In den ersten zehn Minuten fegte die HG Saarlouis die Gäste förmlich vom Parkett. Die Abwehr stand bombensicher und nach vorne ging es mit Karacho. Nach sechs Minuten stand es 5:0 und Gästetrainer Schindler nahm schon die erste Auszeit. In der 7. Minute erzielte Volker Herle den ersten Gästetreffer. Ändern tat sich an der Gesamtsituation nicht viel. Im Angriff zeigten sich die Pfälzer läuferisch stark, konnten sich aber gegen die sich gut bewegende 6:0-Formation der HG Saarlouis kaum durchsetzen. Und was durchkam, wurde meist eine sichere Beute von Sven Ehrich, der rund 60% aller Torwürfe meisterte – eine tolle Quote. Ihm stand in der zweiten Hälfte Darius Jonczyk in nichts nach. Beiden Torhütern muss man eine Topleistung bescheinigen.

Der Saarlouiser Angriff spielte über weite Strecken einen schnellen und zielgerichteten Handball. Sichere Kombinationen mit hohem Tempo und sicherem Abschluss vor dem Tor – das erfreute die gut 1.200 Zuschauer in der Stadtgartenhalle. Trainer Richard Jungmann wechselte oft und frühzeitig, hatte wohl auch die Mittwochpartie gegen Burgdorf im Hinterkopf.

Zu Beginn der zweiten Hälfte kam Offenbach kurz noch einmal auf drei Tore heran, ehe die HG Saarlouis in gewohnter Manier wieder das Ruder übernahm und auch in der Höhe verdient gewann.

 

Handball: HG Saarlouis besiegt Offenbach

 

Handball-Regionalligist HG Saarlouis hat seine Generalprobe für das Achtelfinale im DHB-Pokal am kommenden Mittwoch gegen den Nord-Zweitligisten TSV Hannover-Burgdorf erfolgreich gestaltet. Gegen den TV Offenbach gewann das Team von Trainer Richard Jungmann am Samstagabend vor 1200 Zuschauern in der Saarlouiser Stadtgartenhalle mit 32:23.

 

Gelungene Revanche und Generalprobe

 

Handball-Regionalligist HG Saarlouis besiegt TV Offenbach – Mittwoch DHB-Pokal

 

Nur dem TV Offenbach gelang es in der vergangenen Saison, in der Stadtgartenhalle gegen die HG Saarlouis zu gewinnen. Diesmal allerdings nicht. Der Titelkandidat aus dem Saarland setzte sich souverän mit 32:23 (13:8) durch.

 

Von SZ-Redakteur Kai Klankert

 

Saarlouis. Diese 90 Sekunden haben der HG Saarlouis den letzten Kick gegeben. In der Abschlussbesprechung vor dem Heimspiel des Handball-Regionalligisten am Samstag gegen den TV Offenbach hatte Trainer Richard Jungmann seiner Mannschaft die Schlussphase der Partie am 24. Februar in der Stadtgartenhalle gezeigt. An diesem Samstag vor acht Monaten hatte die HG ihre einzige Heimniederlage der Saison 2006/2007 (29:30) kassiert - und gerade zum Ende hin kopflos gespielt.

 

„Es hat gewirkt“, lautete Jungmanns Fazit nach der Revanche, die man nach dem 32:23 (13:8) durchaus als gelungen bezeichnen kann. Die HG Saarlouis startete hochkonzentriert, so dass den 1200 Zuschauern in der Stadtgartenhalle schon nach den ersten sechs Minuten (5:0) klar war, wer an diesem Abend das Feld als Sieger verlassen würde. Ihren Vorsprung verwaltete die HG beinahe im Schongang. Erst in der zweiten Hälfte baute sie ihn weiter aus.

 

Herausragend waren die Leistungen der beiden Saarlouiser Torhüter Sven Ehrich (erste Halbzeit) und Darius Jonczyk (zweite Halbzeit). Ehrich hielt mehr als die Hälfte der Würfe auf sein Tor, Jonczyks Quote war mit knapp unter der Hälfte nur unwesentlich schlechter. „Die Torhüter waren ein Spiegelbild der gesamten Abwehr“, sagte Trainer Jungmann, „und Darius stand Sven in nichts nach.“

 

Im Angriff setzte der Coach alle seine elf Feldspieler ein, gewährte ihnen gleiche Spielanteile, einzig Tobias Stemmler konnte sich nicht in die Torschützenliste eintragen. Die meisten Treffer erzielte Marcin Szulc (sechs), gefolgt von Christian Kühn, Philipp Kessler und Martin Rokay (alle fünf). „Mit Blick auf den weiteren Saisonverlauf – und natürlich auf den Mittwoch – war es gut, dass die Partie so gelaufen ist“, befand Jungmann.

 

Am Mittwochabend empfängt die HG Saarlouis um 20 Uhr in der dritten Runde des DHB-Pokals den Nord-Zweitligisten TSV Hannover-Burgdorf. Die Fans scheinen dieser Partie gegen einen klassenhöheren Gegner regelrecht entgegenzufiebern. „Der Vorverkauf ist sehr gut angelaufen“, sagt HG-Präsident Arnulf Willkomm, „wir rechnen mit einer vollen Halle.“ Und das kann der HG Saarlouis bekanntlich einen Kick geben – so wie manches 90 Sekunden lange Video.

 

Marcin Szulc war mit sechs Toren der erfolgreichste Werfer der HG Saarlouis beim Sieg gegen den TV Offenbach.

 

Klare Niederlage bei der HG Saarlouis

Quelle: vom 29.10.2007

(pnk) Der Handball Regionalligist TV Offenbach war bei der 32:23 (13:8) Niederlage in Saarlouis von Beginn an chancenlos. Die HGS präsentierte sich vor 1.200 Zuschauern in der Stadtgartenhalle als heißer Meisterschaftsanwärter. Der TVO ist nun auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht.

Die Zuschauer, die am Samstagabend ihren Platz erst fünf Minuten nach Anwurf einnahmen, hatten die Spielentscheidung quasi schon verpasst. Christian Kühn erzielte gerade das 6:1 (5.) für die Hausherren und der TVO konnte nicht dagegen halten. In der Abwehr gelang des den Saarländern auf der ballführenden Seite immer ein personelles Übergewicht herzustellen, die dann durch schnelles Umschalten in Tore umgesetzt wurden.

Offenbachs Trainer Frank Schindler nahm eine Auszeit (6.), versuchte seine Spieler zu beruhigen. Doch auch anschließend war die Mannschaft nur ein Schatten ihrer selbst. Nichts war von der kämpferischen Klasse des letzten Wochenendes zu sehen. Saarlouis war vom Torhüter bis zum Linksaußen auf allen Position klar überlegen. Nach zehn Minuten erzielte Stefan Völker erst den dritten Treffer für die Südpfälzer (8:3).

Nach dem Seitenwechsel hatten die mitgereisten TVO-Fans für drei Minuten die Hoffnung auf eine Wende. Christoph Morio, Pierre Etzel und Stefan Völker ließen den Rückstand auf 3 Tore schmelzen (14:11, 33.), doch eine anschließende Zeitstrafe gegen Volker Herle nutzte die HG um die alten Verhältnisse wieder herzustellen. Marcin Sculz traf zum 18:12 (36.). Saarlouis Spielmacher Danjiel Grgic wurde in diesem Spiel häufig geschont. Trotzdem waren die Saarländer immer federführend. Deckte Offenbachs Abwehr defensiv, war der HG-Rückraum erfolgreich, lies man sich herauslocken, trafen die Kreisläufer. Die Rote Karte gegen Volker Herle (47.) nach einem Foulspiel an Daniel Altmeyer war zwar hart aber nicht spielentscheident.

„Ich weis nicht was ich sagen soll, wir hatten uns eigentlich vorgenommen in der Anfangsphase diese schnellen Gegenstöße zu unterbinden. Tatsächlich haben wir die Partie zu diesem Zeitpunkt bereits aus der Hand gegeben“, sagte ein konsternierter Offenbacher Trainer Frank Schindler nach dem Spiel.

 

 

 

TSG Groß-Bieberau – HSG Mülheim/Kärl-Bassenh. 37 : 29 (18:12)

Handball, Regionalliga: TSG Groß-Bieberau feiert im Heimspiel am Sonntagabend gegen HSG Mülheim 37:29 – Dennis Rybakow wirft 14 Tore

 

Souveräner Auftritt des Tabellenführers: TSG Groß-Bieberau feierte in der Handball-Regionalliga am Sonntagabend gegen HSG Mülheim ein 37:29 (18:12). Der Klassenprimus hatte in eigener Halle vor 400 zufriedenen Zuschauern leichteres Spiel als befürchtet. Der Sportliche Leiter Georg Gaydoul bewertete die spielerisch wie kämpferisch gute Leistung der Odenwälder: „Wir haben klar dominiert.“

 

Trainer Thomas Göttmann war auch mit der taktischen Disziplin zufrieden. Gegen den unbequemen Gegner, der in der Tabelle etwas unter Wert rangiert, erarbeitete sich Odenwälder, wie von Göttmann vorgegeben, nach einer Viertelstunde die Kontrolle über das schnelle, faire Spiel. Vom 11:7 sprang die Mannschaft bis zur Pause 18:12 weg. Dabei wurde noch eine Reihe guter Torchancen vergeben.

Der Start nach der Halbzeit dann war vorbildlich: Schnell hieß es 20:21 und 21:14. Danach rollte der Odenwald-Express im Angriff und die Abwehr stand. Mülheim reichte es lediglich noch zur Ergebniskosmetik. Zu stark und stabil trat der Tabellenführer auf – zur Freude des Publikums.

 

In der 42. Minute war die Partie beim 27:17 entschieden. Göttmann: „Da hatten wir erstmals zehn Tore Vorsprung. Ich habe dann die Bankspieler gebracht und Schonung der Stammspieler betrieben. Denn während der Woche im Training plagten einige Wehwehchen.“ Eine starke Leistung bescheinigte der Trainer erneut der Abwehr, die aggressiv und geschlossen auftrat – vor allem im Innenblock um Kapitän Florian Bauer. Indiz dafür: Mühleims torgefährlichster Spiel Kai Schäfer (4) kam überhaupt nicht zum Zug. Göttmann: „So gut haben wir gegen ihn noch nie gedeckt.“ Auch Torwart-Routinier Felix Beck griff sich manchen Ball des Gegners. Im Angriff war Spielmacher Dennis Rybakow Dreh- und Angelpunkt, der obendrein 14 Treffer warf und alle Siebenmeter souverän nutzte. Eine reife Leistung des Tabellenführers.

Quelle: www.tsggrossbieberau.de

 

HSG wird gnadenlos ausgekontert

Geschrieben von Rhein Zeitung Montag, 29. Oktober 2007

Handball: Regionalliga-Spitzenreiter TSG Groß-Bieberau nutzt Mülheimer Fehlwürfe konsequent

TSG Groß-Bieberau - HSG Mülheim-K. 37:29 (18:12)

GROSS-BIEBERAU. Die HSG Mülheim-Kärlich/Bassen-heim hat beim Tabellenführer der Handball-Regionalliga nicht für eine Überraschung sorgen können. Die TSG Groß-Bieberau setzte sich klar mit 37:29 (18:12) durch.

\"Die waren verdammt stark\", musste der Mülheimer Trainer Hilmar Bjarnason neidlos anerkennen, \"wir haben verdient verloren.\"

Dabei konnte der isländische Trainer seiner Abwehr trotz 37 Gegentoren keinen Vorwurf machen. \"Hinten waren wir gar nicht so schlecht.\" Das Manko waren die Fehlwürfe im Angriff, und das nutzte der Gastgeber gnadenlos aus. \"Die haben uns ausgekontert\", erzählt Bjarnason - 15 bis 16 Tore habe seine Mannschaft alleine durch Gegenstöße kassiert. \"Vorne waren wir nicht diszipliniert genug.\"

Die Begegnung war im Grunde schon nach der Hälfte der Spielzeit entschieden. Groß-Bieberau führte zur Pause schon mit 18:12 - und das, obwohl die Torleute Tobias Arenz und Andreas Oster sogar einige Angriffe der Hessen entschärfen konnten.

Die Kombinierten aus Mülheim, Kärlich und Bassenheim bekamen ihr Manko auch in der zweiten Halbzeit nicht in den Griff. Im Angriff agierte die HSG zu hektisch, die eingespielten Spielzüge wurden kaum zu Ende gespielt und bis zum Schlusspfiff hagelte es Fehlwürfe. Mit dieser Leistung konnten die Mülheimer die favorisierten Gastgeber natürlich nicht ins Wanken bringen. Nach der erneuten Niederlage geht der Blick der HSG vorerst Richtung Klassenverbleib; vom Saisonziel im oberen Tabellendrittel ist die HSG jedenfalls weit entfernt. Am kommenden Sonntag erwartet die HSG nun den TV Groß-Umstadt. (sle)

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