Groß-Umstadts Befreiungsschlag

4.10.11 15:15

Von: Darmstädter Echo & Manfred Picolin

Handball, Dritte Liga: Souveränes 32:18 gegen Köndringen/Teningen als erstes Erfolgserlebnis

Starker Spielmacher: Tegaday Ramos-Nuez (Mitte) hatte großen Anteil am Offensivdrang, mit dem der TV Groß-Umstadt die Drittliga-Partie gegen die SG Köndringen/Teningen (links Markus Wenning, rechts Steffen Zank) dominierte. Foto: Guido Schiek

04. Oktober 2011  | kaf

Groß-Umstadts Befreiungsschlag

Handball, Dritte Liga: Souveränes 32:18 gegen Köndringen/Teningen als erstes Erfolgserlebnis


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Starker Spielmacher: Tegaday Ramos-Nuez (Mitte) hatte großen Anteil am Offensivdrang, mit dem der TV Groß-Umstadt die Drittliga-Partie gegen die SG Köndringen/Teningen (links Markus Wenning, rechts Steffen Zank) dominierte. Foto: Guido Schiek


Dem TV Groß-Umstadt gelingt nach drei Niederlagen der ersehnte Befreiungsschlag – 32:18 (16:6) gegen die SG Köndringen/Teningen. Die TSG Groß-Bieberau verliert in der Dritten Handball-Bundesliga dagegen beim Tabellenvorletzten TSG Söflingen völlig unerwartet und überflüssig mit 25:26 (18:12).
Jens Becker war nach seinem ersten Erfolg als Trainer sichtlich erleichtert. „Endlich haben wir zu unserer Form gefunden. Unsere Abwehr war der Schlüssel zum Erfolg. So konnten wir das Tempospiel forcieren“, sagte der Coach des TV Groß-Umstadt nach dem 32:18 (16:6) gegen die SG Köndringen/Teningen. Nur wenige Minuten konnten die Gäste vom Kaiserstuhl mithalten. Nach dem 5:3 (11. Minute) gelang dem TV ein beeindruckender Zwischenspurt, auch dank der Paraden des guten Julian Sahm im Tor sorgte spätestens der 12:3-Vorsprung für die nötige Sicherheit.
Hauptsächlich beteiligt an der famosen Angriffsleitung waren der treffsichere Florian See (sieben Treffer im ersten Abschnitt) und Spielmacher Tegaday Ramos Nuez (6/1). Beide spielten früher in Bruchköbel zusammen, was für blindes Verständnis sorgte.
Auch nach dem Wechsel einseitige Verhältnisse: Während es den Südbadenern an individueller Klasse und Durchschlagskraft fehlte, blieb Groß-Umstadt sehr engagiert. Nahezu alle Feldspieler trafen, auch Jugendnationaltorwart Karim Ketelaer hielt gut in der Schlussphase. Da hatten sich die Gäste schon lange aufgegeben, sie fanden einfach keine Mittel gegen die offensive TV-Deckung, die in der ersten Hälfte nur drei Feldtore zugelassen hatte. „Durch die Minimierung der Fehler und dem ständigen Angriffsdruck haben wir Köndringen keine Chance gelassen“, analysierte Jens Becker.

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