Groß-Bieberau locker weiter

21.01.2008 06:45 Von: Darmstädter Echo

Favorit gewinnt auch das dritte Regionalliga-Derby der Saison gegen den TV Groß-Umstadt -

Groß-Bieberau locker weiter

Handball, Bezirkspokal: Favorit gewinnt auch das dritte Regionalliga-Derby der Saison gegen den TV Groß-Umstadt – Kräfteverhältnis deutlicher als es das 33:29 wiederspiegelt

 

Die TSG Groß-Bieberau hat auch den dritten Saison-Vergleich gegen den TV Groß-Umstadt gewonnen: 29:33 (12:16) endete der Vergleich der beiden Regionalligisten im Handball-Bezirkspokal gestern Abend. Das knappe Ergebnis spiegelt den wahren Spielverlauf nicht so recht wieder, deutlich dominierte Groß-Bieberau das Derby um den Einzug in das Halbfinale.

 

Ein fast perfekter Start für die Gäste – und die Begegnung war nach elf Minuten eigentlich schon entschieden. Da führte die TSG bereits mit 6:1, ließ zudem noch zwei klare Chancen aus und vergab einen Siebenmeter liegen. Groß-Umstadts Sportlicher Leiter Holger Zindt: „Das hat mich stark an das erste Derby erinnert, nach dem schwachen Start war das Ding eigentlich schon gelaufen.“

 

Der Unterschied zwischen den beiden Mannschaften wurde schnell deutlich. Während bei Groß-Umstadt Christian Scholz (10 Tore) den Alleinunterhalter im Rückraum spielte, hatte die TSG neben dem starken Dennis Rybakow (11/3) noch die torgefährlichen Maciej Nowakowki und Andreas Neumann aufzubieten. Ruhig und ohne Druck spulte der Tabellenführer sein Programm herunter. Zudem stand die Abwehr sicher, Felix Beck wirkte motivierter als sein Gegenüber Marcel Bolling. Die Gäste hielten Groß-Umstadt immer mit vier bis fünf Toren auf Distanz.

 

Auch nach dem Wechsel (12:16) dominierte das von Kapitän Florian Bauer betreute Team. In der 40. Minute erzielte Groß-Bieberau in doppelter Unterzahl zwei Tore, während der TV ohne Erfolg blieb. Mit dem 24:16 war das Derby entschieden.

 

Maciej Nowakowski, der in der Nacht zum Sonntag Vater geworden war, durfte sich ausruhen. Felix Kossler erzielte zwei schöne Tore auf der ungewohnten halbrechten Rückraumposition. Florian Bauer: „Das haben wir schon öfter ausprobiert, Felix ist sehr schnell und hat einen guten Wurf“. Überhaupt war Bauer hoch zufrieden: „Wir haben ohne Druck gespielt, konnten ganz locker aufspielen. Auch Holger Zindt gab sich sportlich: „Das war ein verdienter Sieg für die TSG. Wir haben heute nur mit 80 Prozent Einsatz gespielt. Das reicht nicht gegen eine Spitzenmannschaft“.

 

Während Groß-Umstadt nun das Derby gegen Kirchzell herbeisehnt, testet Groß-Bieberau bereits am Mittwoch gegen den Zweitligisten TSG Friesenheim.

 

Groß-Umstadt: Bolling, Conrad (im Tor), Scholz 10, Beer 6/4, Klein 4, Beckmann 4, Kramer 4, Grunwaldt, Werner 1, Nastos , Geißler, Waigandt und Weber.

 

Groß-Bieberau: Dennis Rybakow 11/3, Kossler 6, Neumann 3/1, Nowakowski 5, Bauer 4, Knobloch 2, Ruhl 1, Schellhaas und Heyd.

 

Zeitstrafen:4/8, Siebenmeter: 4/4 und 6/4, Zuschauer: 500.

 

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