Integration macht Spaß

13.05.10 10:05

Von: Main-Echo

Sport- und Spielfest: Treffen in Groß-Umstadt vereint Behinderte und Nichtbehinderte - Über 200 Besucher

Integration macht Spaß

Sport- und Spielfest: Treffen in Groß-Umstadt vereint Behinderte und Nichtbehinderte - Über 200 Besucher

Nicht zu fest, aber auch nicht zu lasch muss der Ball geschubst werden, damit er in die richtige Position mit der höchsten Punktzahl rollt. Sowohl für Nichtbehinderte als auch Behinderte ist die richtige Dosierung der Kraft beim Familien-Sport-und-Spielefest in der Groß-Umstädter Heinrich-Klein-Halle eine Herausforderung. Über 200 Besucher hatten Spaß beim Traditionsfest in Groß-Umstadt.

Aufwärmtraining mit »Promis«: Auch Landrat Klaus Peter Schellhaas, Dagmar Wucherpfennig und Angelika Dahms machen mit.

Foto: Klaus Holdefehr

Die Veranstaltung ist beliebt und wird auch von der politischen Prominenz wahrgenommen. Beim Fest hatten die Sozialdemokraten die Nase vorn: Nicht nur der diesjährige Schirmherr der Veranstaltung, Klaus Peter Schellhaas, Landrat des Kreises Darmstadt-Dieburg, spielte mit, sondern auch die Fraktionsvorsitzende der SPD im Kreistag, Dagmar Wucherpfennig, sowie die Vorsitzende des Kreistagsausschusses für Gleichstellung, Generationen und Soziales, Angelika Dahms.
<span class="zwischenzeile">Sportlich-heiterer Parcours</span>
Der Groß-Umstädter Bürgermeister Joachim Ruppert betätigte sich sogar als Helfer an einer der Stationen des sportlich-heiteren Parcours. Manfred Picolin, Leiter der Behindertensportabteilung des Turnvereins Groß-Umstadt, ist seit vielen Jahren immer wieder erfolgreicher Organisator des Fests, diesmal unterstützt durch seinen Sportwart Mathias Mudrich.
<span class="zwischenzeile">Gemeinsames Aufwärmen</span>
Der TV Groß-Umstadt ist in großer Zahl präsent. Mit dabei sind auch der TV Wiebelsbach, die VG Darmstadt, die Lebenshilfe aus Darmstadt, Weiterstadt und Dieburg sowie der TSV Lengfeld.
Alle, wirklich alle, auch die »Promis«, beteiligen sich am Aufwärmtraining, bei dem man sich an Ohren und Nase fassen darf und um die eigene Achse drehen. Und dann beginnt der Wettbewerb, bei dem an jeder Station Punkte gesammelt werden können, ein »Mehrkampf« ohne jede Verbissenheit. So verbringen Behinderte und Nichtbehinderte einen Nachmittag in fröhlichem Miteinander.
<span class="zwischenzeile">»Mehrkampf« ohne Verbissenheit</span>
Nur ein Unterschied fällt immer wieder auf: Die Menschen mit Behinderungen freuen sich über einen Erfolg meist viel offener als ihre Mitstreiter ohne Behinderungen.
Klaus Holdefehr

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